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Samstag, 15. Januar 2022

Magnum – The Monster Roars

 



Magnum – The Monster Roars


Besetzung:

Tony Clarkin – guitar
Bob Catley – vocals
Dennis Ward – bass guitar
Rick Benton – keyboards
Lee Morris – drums




Erscheinungsjahr: 2022


Stil: Rock


Trackliste:

1. The Monster Roars (3:57)
2. Remember (5:05)
3. All You Believe In (5:01)
4. I Won‘t Let You Down (3:57)
5. The Present Not the Past (5:27)
6. No Steppin‘ Stones (3:57)
7. That Freedom Word (4:52)
8. Your Blood Is Violence (6:44)
9. Walk The Silent Hours (4:51)
10. The Day After The Night Before (4:23)
11. Come Holy Men (5:01)
12. Can‘t Buy Yourself A Heaven (5:01)

Gesamtspieldauer: 58:21



Es ist sehr schön, dass es in diesen seltsamen bis verrückten Zeiten auch noch Dinge gibt, auf die man sich einfach verlassen kann. Und dazu gehört definitiv auch das neue Album von Magnum. „The Monster Roars“ heißt es und es ist tatsächlich bereits das 22. Studioalbum der englischen Band, die im Jahr 1972 in Birmingham gegründet wurde und deren erste Platte „Kingdom Of Madness“ im August 1978 erschien.

Was die Band um die beiden Gründungsmitglieder Tony Clarkin und Bob Catley seitdem in schöner Regelmäßigkeit abliefert sind Alben, die im Rock beheimatet sind und bei denen niemals die eingängige Melodie aufgrund von Härte „geopfert“ wird. Die Melodie spielt immer eine große Rolle bei einem Magnum-Lied. Genau so verhält es sich auch mit „The Monster Roars“. Elf Titel befinden sich darauf, die allesamt schnell ins Ohr gehen und einfach Spaß machen gehört zu werden. Magnum gehen dabei keine Experimente ein und setzen auf Bewährtes. Die Fans werden es ihnen danken. Lediglich die Bläser beim Titel „No Steppin‘ Stones“ hören sich für Magnum etwas ungewöhnlich an, lockern die Platte damit allerdings sogar etwas auf.

Es macht einfach Laune dieses Album zu hören, da die Titel allesamt wirken, kein Stück wie das andere klingt und sich die Lieder durch ihre eingängigen Melodien schnell festzusetzen verstehen. Die Ideen von Songschreiber Tony Clarkin zünden immer noch und die Stimme von Sänger Bob Catley erklingt auch mit seinen 74 Jahren noch überzeugend. Es gibt keine Ausfälle auf „The Monster Roars“ nur jede Menge Höhepunkte. Da kein Lied enttäuscht, sind die „Lieblingslieder“ des Albums bei zwölf gelungenen Titeln natürlich persönliche Geschmackssache. In meinem Fall wären dies das mit wunderschönen Piano-Parts ausgestattete „All You Believe In“ sowie das rockige „Come Holy Men“.

Fazit: Auch auf „The Monster Roars“ hört man all jene Zutaten, die ein Magnum Album hörenswert werden lassen. Auch mit diesem 22. Album der englischen Band bekommt man eingängigen und abwechslungsreichen Rock geliefert, der mit wunderschönen Melodien zu überzeugen weiß. Ein typisches Magnum-Album eben, welches trotzdem keine Kopie vorheriger Veröffentlichungen darstellt. Lohnt sich. Zehn Punkte.

Anspieltipps: All You Believe In, Come Holy Men



Dienstag, 21. Januar 2020

Magnum – The Serpent Rings




Magnum – The Serpent Rings


Besetzung:

Tony Clarkin – guitar
Bob Catley – vocals
Dennis Ward – bass guitar
Rick Benton – keyboards
Lee Morris – drums


Gastmusiker:

Liam Doherty – additional vocals
Lee Small – additional vocals
Jason Morgan – additional vocals
Brendon Riley – additional vocals


Label: Steamhammer / SPV


Erscheinungsjahr: 2020


Stil: Rock


Trackliste:

1. Where Are You Eden? (5:36)
2. You Can’t Run Faster Than Bullets (5:33)
3. Madman Or Messiah (5:17)
4. The Archway Of Tears (6:21)
5. Not Forgiven (5:47)
6. The Serpent Rings (6:46)
7. House Of Kings (4:46)
8. The Great Unknown (5:26)
9. Man (5:26)
10. The Last One On Earth (3:31)
11. Crimson on the White Sand (4:53)

Gesamtspieldauer: 57:29



„The Serpent Rings“ heißt das bereits 21. Studioalbum der englischen Band Magnum aus Birmingham. Das Album wurde am 17. Januar 2020 auf dem Plattenlabel SPV veröffentlicht. Bereits am 22. November 2019 war das Lied „Not Forgiven“ als Single erschienen. „The Serpent Rings“ ist zugleich das erste Album auf dem Dennis Ward am Bass zu hören ist, nachdem der langjährige Bassist Al Barrow die Band im Juni 2019 verlassen hat. Doch selbstverständlich sind die beiden Gründungsmitglieder, Gitarrist Tony Clarkin und Sänger Bob Catley noch mit an Bord, sodass die Musik von Magnum eine feste und verlässliche Größe über viele Jahrzehnte darstellt.

Anfang der 70er Jahre gegründet, scheint die Zeit musikalisch bei Magnum stehengeblieben zu sein – und das ist keineswegs negativ gemeint. Magnum rocken auch im Jahr 2020. Das klingt alles sehr melodiös und voll, an manchen Stellen ein wenig pathetisch, rockig selbstverständlich und die Ballade darf selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen. Langjährige Fans der Band erleben Magnum auf „The Serpent Rings“ in gewohnter und geliebter Form, mit all den Zutaten, die die Musik der Band bereithält.

Das Besondere an der Musik von Magnum ist, dass es Songschreiber und Gitarrist Tony Clarkin immer wieder schafft, ein Album zusammenzustellen, auf dem es keine Ausfälle gibt. Alles hat Qualität und klingt. Die einzelnen Titel gehen ins Ohr und die Fernbedienung kann man im Falle der CD getrost beiseite legen, denn zum Überspringen gibt es hier nichts. Da macht das Zuhören Spaß und man kann perfekt in den musikalischen Kosmos der Band eintauchen. Rock, ausgestattet mit tollen Melodien.

Fazit: Nein, es gibt nichts Neues zu hören bei Magnum. Keine Experimente oder Ausflüge in andere musikalische Genres. Bei Magnum hört man bewährten Rock, der ins Ohr geht und wirkt. Die Fans der Band wird es freuen, denn elf neue Titel erweitern das musikalische Repertoire von Magnum. Es muss auch nicht immer etwas Neues sein, was begeistert. Manchmal ist es auch schön, wenn Bands sich nicht jedes Mal neu erfinden, sondern bewährte Pfade beschreiten und überzeugen. Gut gemacht. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Where Are You Eden?, The Serpent Rings, The Last One On Earth



Mittwoch, 6. September 2017

Magnum – Mirador




Magnum – Mirador


Besetzung:

Tony Clarkin – guitar
Bob Catley – vocals
Wally Lowe – bass guitar
Richard Bailey – keyboards, flute
Kex Gorin – drums
Mark Stanway – keyboards
Jim Simpson – drums


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: FM Records


Erscheinungsdatum: 1987


Stil: Rock, Mainstream, AOR, Melodic Rock


Trackliste:

Seite 1:

1. Just Like An Arrow (3:21)
2. Soldier Of The Line (3:28)
3. Changes (3:40)
4. Sacred Hour (5:30)
5. Great Adventure (4:50)

Seite 2:


6. How Far Jerusalem (6:26)
7. The Spirit (4:17)
8. The Word (4:53)
9. The Prize (3:38)
10. Kingdom Of Madness (4:20)

Seite 3:

11. Storytellers Night (5:00)

Seite 4:

12. If I Could Live Forever (Live) (3:59)
13. Lords Of Chaos (Live) (3:35)

Gesamtspieldauer: 56:57




„Mirador“ ist ein Kompilationsalbum der englischen Rock Band Magnum, welches im Jahr 1987 auf dem Plattenlabel FM Records veröffentlicht wurde. Auf diesem Doppelalbum sind Lieder der ersten fünf Studioalben von Magnum, „Kingdom Of Madness”, „Magnum II”, „Chase The Dragon”, „The Eleventh Hour” sowie „On A Storyteller's Night” enthalten. Dazu gibt es noch eine zweite Platte in LP-Größe, die seltsamerweise mit Singlegeschwindigkeit von 45 U/min abzuspielen ist und insgesamt drei Stücke enthält. Im Falle der vierten Seite stellen beide Lieder Live-Mitschnitte dar.

Zu hören gibt es bei Magnum eine Mischung aus Mainstream und Melodic Rock, durchaus etwas härter gehalten, dabei jedoch immer überaus eingängig und melodisch. Manchmal erinnert die Musik von Magnum hier ein wenig an die Kollegen von Styx, jedoch auch andere US-amerikanische Mainstream-Bands könnten hier Pate sein. Jedoch sind Magnum nicht ganz so komplex wie Styx zu Beginn ihrer Karriere und deutlich mehr im Adult Oriented Rock beheimatet. Im Grunde genommen fast schon sehr untypisch für eine englische Band, da so sehr viel eher die US-amerikanische Formationen klingen.

Die Lieder ähneln sich qualitativ sehr. Auf „Mirador“ gibt es nichts zum Davonlaufen, allerdings findet man auf dieser Zusammenstellung auch kaum sein eigenes Lieblingslied. Vielleicht sein Lieblingslied von Magnum, allerdings kann ich das aufgrund von fehlenden Vergleichsmöglichkeiten nicht sagen. Die Lieder gehen alle ins Ohr und oftmals sind Kompilationsalben auch Appetitmacher, also Platten, die einen bewegen, mehr von einer Band hören zu wollen. Dies ist bei Magnum und meinem Musikgeschmack jedoch nicht der Fall, auch wenn die Musik gut hörbar ist. Jedoch ist sie ein wenig austauschbar, Mainstream eben, der eingängig klingt, aber es nicht schafft, einen mitzureißen.

Fazit: Gut gemachten Melodic Rock, der im Mainstream beheimatet ist, gibt es auf dem Kompilationsalbum „Mirador“ der englischen Band Magnum zu hören. Stücke aus den ersten vier Studioalben der Band finden sich auf dieser Zusammenstellung. Lieder, die allesamt ganz nett klingen, ohne jedoch zu viel Eindruck zu erzeugen. Boston-, REO Speedwagon-, Foreigner- oder Journey-Fans dürften mit dieser Musik wohl ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Acht Punkte.

Anspieltipps: Kingdom Of Madness