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Freitag, 8. Juni 2018

Boyzone – BZ20




Boyzone – BZ20


Besetzung:

Keith Duffy – vocals
Mikey Graham – vocals
Ronan Keating – vocals
Shane Lynch – vocals


Gastmusiker:

Simon Johnson – guitar
Lee McCutcheon – keyboards
Paul Meehan – keyboards
Adam Phillips – guitar
Pat Roche – guitar


Label: Rhino Records


Erscheinungsdatum: 2013


Stil: Pop


Trackliste:

1. Love Will Save The Day (3:12)
2. Who We Are (3:10)
3. Everything I Own (3:13)
4. Centre Of Gravity (3:41)
5. Heaven Is (3:30)
6. If We Try (3:11)
7. Nobody Knows (4:12)
8. Best Night Of Our Lives (3:02)
9. Light Up The Night (3:13)
10. Rise (3:13)
11. The Hour Before Christmas (3:49)

Gesamtspieldauer: 37:31



„BZ20“ heißt das fünfte Studio-Album der irischen Boy Group Boyzone in Anlehnung an ihr zwanzigjähriges Band-Jubiläum. Die Scheibe erschien am 22. November 2013 auf dem Plattenlabel und war weit weniger erfolgreich, als die Veröffentlichungen der Band zuvor. So ist „BZ20“ auch das erste Album von Boyzone, welches es nicht auf Platz 1 der britischen Charts schaffte.

Auf „BZ20“ hört man einmal mehr diesen etwas süßlichen Pop, gepaart mit unterirdisch schlechten Texten, die von Liebe, Liebeskummer, Herzschmerz und erfüllter beziehungsweise unerfüllter Liebe handeln. Allerdings klingen auf diesem Album nicht alle Titel so überbordend anbiedernd, wie auf so mancher Platte der Iren zuvor. Es gibt auch Stücke, die sich ganz nett anhören und ins Ohr gehen. An dieser Stelle wären die ersten drei Nummern zu nennen, die nun nicht mehr so stark nach Teenie-Pop klingen, sondern erwachsener wirken.

„Love Will Save The Day“, „Who We Are“ und „Everything I Own“ sind die Höhepunkte auf „BZ20“, anschließend verfallen Boyzone wieder in altbekannte Muster, nämlich Liebeslieder darzubieten, die mit immer noch mehr süßlichem Hintergrundgesang überzuckert werden. Zum Dahinschmelzen. Zumindest ein wenig mehr Auflockerung präsentieren die vier verbliebenen Sänger jedoch immerhin auf dieser Platte ihren Hörerinnen und Hörern. Oder soll man sagen, die Songschreiber haben andere Maßstäbe angelegt an eine Band, deren Sänger selbst in die Jahre gekommen sind und sich ihr Publikum nun neu zu erschließen versuchen? Durchaus möglich, musikalisch klingt das allerdings dadurch allemal besser als zuvor, kommerziell war es für Boyzone jedoch ein Rückschritt.

Fazit: Etwas erwachsener Pop und auch wieder Boy Group Musik gibt es dieses Mal auf einem Boyzone Album zu hören. Das klingt zu Beginn auch noch ganz nett, wird dann jedoch wieder sehr anstrengend, wenn man etwas Anspruch in der Musik erwartet. Zumindest an mancher Stelle geht die Musik allerdings ins Ohr und man kann dies auch zulassen, ohne dabei rot zu werden. Ein gutes Pop-Album ist „BZ20“ damit noch lange nicht. Wer jedoch sanfte und poppige Musik mag, findet hier vielleicht etwas für sich. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Love Will Save The Day, Who We Are, Everything I Own



Donnerstag, 24. Mai 2018

Boyzone – Where We Belong




Boyzone – Where We Belong


Besetzung:

Keith Duffy – vocals
Stephen Gately – vocals
Mikey Graham – vocals
Ronan Keating – vocals
Shane Lynch – vocals


Gastmusiker:

Robbie McIntosh – guitar
Mike Mangini – guitar, drum programming
James McMillan – guitar, programming, keyboards
Dominic Miller – guitar
Andy Richards – keyboards, programming
Jon Themis – guitar
Warren Wiebe – vocals (background)
Nigel Wright – keyboards
DJ Nastee – guitar
Fred Carlson – guitar
Steve Mac – piano
Per Magnusson – vocals (background)
Alan Chez – trumpet
Baron Raymonde – saxophone
Ben Allen – guitar
John R. Angier – keyboards
Chris Laws – drums, programming
Angela Lupino – bass
Mark Antony – vocals (background)
Skoti-Alain Elliot – bass
Keith LeBlanc – drums
Michael Thompson – guitar (acoustic), guitar (electric)
Evan Rogers – vocals (background)
Steve Booker – keyboards
Danny G. – keyboards
Andy Duncan – drums
Simon Franglen – keyboards
Paul Gendler – guitar (acoustic)
Mike Rose – keyboards
John Holliday – spanish guitar
Nick Ingman – orchestration
Luís Jardim – percussion
Steve Lipson – guitar, mandolin


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1998


Stil: Pop


Trackliste:

1. Picture Of You (3:30)
2. Baby Can I Hold You (3:15)
3. All That I Need (3:42)
4. Must Have Been High (3:27)
5. And I (4:03)
6. That's How Love Goes (3:58)
7. Where Did You Go (4:42)
8. I'm Learning (Part One) (3:43)
9. One Kiss At A Time (4:06)
10. While the World Is Going Crazy (5:10)
11. This Is Where I Belong (5:29)
12. Will Be Yours (3:39)
13. Good Conversation (3:56)
14. You Flew Away (4:25)
15. I'm Learning (Part Two) (3:03)


Bonus Tracks der Wiederveröffentlichung:

16. No Matter What (4:35)
17. I Love The Way You Love Me (4:06)

Gesamtspieldauer: 1:08:57



„Where We Belong“ heißt das dritte Studio-Album der irischen Boy-Group Boyzone. Das Album erschien am 25. Mai 1998 auf dem Plattenlabel Polydor Records. Insgesamt fünf Singles wurden aus dem Album ausgekoppelt und die Platte kletterte in elf Ländern bis in die Top Ten der dortigen Charts. Zudem ist „Where We Belong“ auch das erste Album von Boyzone, welches in den USA veröffentlicht wurde. Dort erreichte es Platz 167 der Billboard 200. Nach dieser Scheibe war erst mal Schluss mit Boyzone und somit ist „Where We Belong“ das letzte Album der Band, auf dem Stephen Gately zu hören ist, der elf Jahre später überraschend verstarb.

Auf „Where We Belong“ hört man sehr süßlichen Schmuse-Pop, der zumeist sehr schleimig aus den Boxen quillt. Nicht zuletzt abgrundtief schlechte und langweilige Texte tragen zu diesem grausamen Gesamthörerlebnis bei. Die Musik selbst gestaltet sich dabei durchaus eingängig, strahlt aber mit jedem Takt absolute Belanglosigkeit aus. Musik gemacht, um bei einem bestimmten, hauptsächlich jungen Klientel ganz schnell zu punkten. Wahrlich beeindruckend ist es da schon, wie die verschiedenen Texter es erneut hinbekommen haben, ihre schmalzigen Liebestexte immer und immer wieder auf diese Weise zu platzieren.

Langweilige Musik. Überaus langweilige und bedeutungslose Musik. Der Höhepunkt ist das Tracy Chapman Cover „Baby Can I Hold You“. Das war es dann auch bereits. Mehr Worte sollte man darüber einfach nicht verlieren, lieber schnell was anderes aufgelegen.

Fazit: Boy Group Musik für romantische junge Mädchen. Seichter Pop, der lediglich das Thema der Liebe behandelt. Die Musik läuft durch, klingt an vielen Stellen äußerst schleimig und nervt dann auch sehr. Anspruch in den Liedern ist hier nirgendwo zu entdecken. Ein Sänger, vier schleimige Typen im Hintergrund, die dazu säuseln. Schlimm. Ein Punkt.

Anspieltipps: Baby Can I Hold You