Charlie Risso – Alive
Besetzung:
Charlie Risso – vocals, guitars, synthesizers
Gastmusiker:
Mattia Cominotto – guitars, synthesizers & piano
Brian Lopez – vocals & guitars on „Let's Move Somewhere Else“, guitars on „Rituals“
Davide „Zazza“ Zalaffi – drums
Robin Manzini – guitars on „I'm Coming“, „The Dust“, „Winter Games“
Marco Ferretti – acoustic guitar on „Under A Spell“
Raffaele Rebaudengo – viola & violins on „Rituals“, „No One Knows“, „The Dust“, „When You Finish Me“
Tristan Martinelli – piano & synthesizers on „When You Finish Me“
Label: Sounzone
Erscheinungsjahr: 2026
Stil: Dark Folk, Dream Pop
Trackliste:
1. Bad Instinct (4:12)
2. No One Knows (4:27)
3. I'm Coming (3:12)
4. When You Finish Me (3:26)
5. Rituals (4:12)
6. Under A Spell (2:50)
7. The Dust (4:01)
8. Let's Move Somewhere Else (3:49)
9. Free To Leave (4:11)
10. Winter Games (3:46)
11. Stray Dog (3:40)
Gesamtspieldauer: 41:51
„Rituals“ heißt das vierte Studioalbum der aus Genua stammenden Musikerin Charlie Risso. Das Album wurde am 3. April 2026 auf dem Label Sounzone veröffentlicht.
Nachdem ihr Album „Alive“ aus dem Jahr 2024 schon überzeugte, so kann Charlie Risso mit „Rituals“ sogar einen noch tieferen Eindruck hinterlassen. Wer auf eher „dunkle“, emotionale, melancholische und dadurch auch sehr intensive Musik steht, kann hier wunderbar in genau diese Klangwelten eintauchen. Untermalt wird diese Musik von der intensiven und eingängigen Stimme der Italienerin, welche die dichte Atmosphäre nochmals verstärkt.
Dark Folk, Dream Pop und eine ganze Menge psychedelischer Passagen bekommt man auf „Rituals“ geboten. Dabei lohnt auch das Zuhören beziehungsweise Mitlesen der Texte, die im verwunschen gestalteten Booklet mit enthalten sind. Es werden Gefühle und Situationen besungen, die mit der Musik untermalt sofort Bilder vor dem geistigen Auge aufkommen lassen. Sehr intensiv.
Die erste Hälfte des Albums ist ruhiger gehalten und erst in den späteren Titeln nimmt die Musik etwas Fahrt auf und lässt fast sogar mal einen kleinen positiveren musikalischen Sonnenstrahl am Horizont aufblitzen. Doch zu emotional aufgebaut mag Charlie Risso ihre Zuhörerinnen und Zuhörer dann doch nicht aus diesem schönen Album entlassen. Mit dem letzten Titel „Stray Dog“ wird die intensive, nachdenklich-melancholische Stimmung wieder aufgenommen, die bei diesem Lied sogar ganz ohne gesungene Wörter, sondern mit Summen und einigen „Ahs“ zum Ende auskommt.
Fazit: „Rituals“ ist ein schönes, eingängiges und auch dunkles Album geworden, welches mit jedem Lied zu überzeugen weiß. Die einzelnen Titel gehen ins Ohr und wirken am besten, wenn sie wirklich diese etwas dunklere Atmosphäre verbreiten. Ein Album zum Entspannen und Eintauchen, welches man am besten auf seinem Lieblingssofa mit geschlossenen Augen genießt. Elf Punkte.
Anspieltipps: Bad Instinct, When You Finish Me, Stray Dog












