Noah Derksen – Mercy On The Skyline
Besetzung:
Noah Derksen – vocals
Gastmusiker:
Cody Iwasiuk – drums, percussion
Dominique Adams – vocals (1, 4, 8)
Fontine – vocals (3)
John Baron – bass guitar
Keiran Placatka – keyboards
Kris Ulrich – electric guitar
Lori McKenna – vocals (6)
Mackenzie Friesen – vocals (2,9)
Madeleine Roger – vocals (5)
May Erlewine – vocals (7)
Robbie Grunwald – keyboards
Erscheinungsjahr: 2026
Stil: Folk, Country, Blues, Pop
Trackliste:
1. And You Living Your Live (4:34)
2. Chuck Palahniuk (3:24)
3. Walking Home (3:06)
4. Who Do You Wanna Be (3:42)
5. Nothing Goes Your Ways (3:23)
6. Mercy On The Skyline (4:42)
7. Lover I'm Gonna Miss You (3:51)
8. What Lights Up Your Dark (3:44)
9. Still Haven't Figured It Out (3:46)
10. My Mother's Voice (3:56)
Gesamtspieldauer: 38:11
Mit „Mercy On The Skyline“ veröffentlicht der kanadische Musiker Noah Derksen am 22. Mai 2026 bereits sein fünftes Studioalbum. Darauf zu hören sind überwiegend sanfte, folkige Töne, die auch mal einen gewissen Country-Einfluss zulassen, selten rockiger klingen und immer von der sanften Stimme des Musikers getragen werden.
„Stimmen“ spielen auf „Mercy On The Skyline“ sowieso eine große Rolle. Denn die meisten der Lieder werden durch weibliche Stimmen in den Harmony-Vocals ergänzt. Tatsächlich sind es sogar sechs unterschiedliche Sängerinnen, die häufig, wie auch der Musiker, aus Winnipeg, Kanada stammen. Neun musikalische Duette bekommt man so zu hören, die der überwiegend sanften Musik noch zusätzlich Ausdruck verleihen.
„Still Haven't Figured It Out“ stellt eine kleine Ausnahme auf dem Album dar, denn hier rockt Noah Derksen sogar mal, natürlich wieder unterstützt von einer weiblichen Stimme. Auch „Chuck Palahniuk“, ein Lied über den gleichnamigen US-amerikanischen Schriftsteller und Journalist, der durch sein Erstlingswerk „Fight Club“ Berühmtheit erlangte, rockt und bewegt sich etwas in der Grauzone zwischen Rock und Pop. Über ein weiteres Alleinstellungsmerkmal verfügt auch der letzte Titel „My Mother's Voice“. Ein sehr berührendes Lied, das ruhigste der ganzen Platte, auf dem der Sänger allerdings solo zu hören ist. Auch hier überzeugt Noah Derksen.
Die Musik des Albums läuft, einmal aufgelegt, ohne Ausreißer nach unten durch. Mal ist der Folk-Einschlag etwas mehr zu hören, dann doch ein wenig Country oder Blues oder Rock. Alles wird immer durch die überzeugende Stimme des Noah Derksen zusammengehalten, die man auch noch länger im Ohr behält und welche einen hohen Wiedererkennungswert besitzt.
Fazit: „Mercy On The Skyline“ ist ein eingängiges Album, das größtenteils absolut unaufgeregt aus den Boxen oder Kopfhörern strömt. Klasse gelungen sind die gesanglichen Arrangements, welche die Musik deutlich bereichern. Die Musik läuft als Ganzes durch, zum Überspringen gibt es hier nichts. Jedes Lied ist hörenswert. Neun Punkte.
Anspieltipps: What Lights Up Your Dark, Still Haven't Figured It Out, My Mother's Voice












