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Samstag, 7. November 2020

Kylie Minogue – Disco




Kylie Minogue – Disco


Label: BMG


Erscheinungsjahr: 2020


Stil: Disco, Pop


Trackliste:

1. Magic (4:11)
2. Miss A Thing (3:56)
3. Real Groove (3:14)
4. Monday Blues (3:09)
5. Supernova (3:17)
6. Say Something (3:33)
7. Last Chance (3:03)
8. I Love It (3:50)
9. Where Does The DJ Go? (3:01)
10. Dance Floor Darling (3:12)
11. Unstoppable (3:34)
12. Celebrate You (3:41)

Gesamtspieldauer: 41:47



Der Name des 15. Studioalbums der Australierin Kylie Minogue ist dieses Mal Programm. Auf „Disco“ hört man tatsächlich Musik, die immer wieder an die Disco-Musik der 70er Jahre erinnert. Am 6. November erschien „Disco“ auf dem Plattenlabel BMG und ist angefüllt mit insgesamt zwölf Titeln, die stilistisch alle in dieselbe Richtung weisen. Tanzbare und eingängige Musik, die nur darauf wartet auch ausgelebt zu werden. „Say Something“ im Juli und „Magic“ im September heißen die beiden bisher daraus veröffentlichten Singles.

Kylie Minogue wollte nach der Veröffentlichung von „Golden“ im Jahr 2018, welches sich musikalisch zwischen Country-Pop und Dance-Pop bewegte, nun ein Album fertigstellen, das ihrer Aussage nach „direkt zurück auf die Tanzfläche führt“. Alle zwölf Titel hat Kylie Minogue mitgeschrieben und das Ergebnis kann sich durchaus hören lassen, wenn man auf tanzbare Musik steht, die gleichzeitig auch ein wenig an frühere Zeiten erinnert.

Es ist diese Mischung aus der Disco-Musik der 70er Jahre und moderner Club-Musik, die auf „Disco“ überzeugt. Alle zwölf Nummern sind tanzbar, gehen dabei zudem schnell ins Ohr – auch wenn sich ein richtiger Ohrwurm nicht unter den Liedern befindet. Doch „Disco“ ist auch solch ein Album, welches mit jedem weiteren Durchlauf noch eingängiger und gewinnender zu werden scheint, mehr Spaß macht. Zudem klingen die einzelnen Nummern fröhlich und optimistisch, verbreiten eine gute Stimmung, was in diesen Zeiten ebenfalls alles andere als selbstverständlich ist.

Fazit: „Disco“ ist ein gut gelauntes und tanzbares Album geworden, welches nur darauf wartet, in den Clubs dieser Welt aufgelegt werden zu können. Man hört darauf eine gelungene Mischung aus Disco- und Club-Musik, welche in die Beine geht. Schwierig dies gerade in dieser Zeit umzusetzen, doch „Disco“ erhöht die Freude nochmals auf eine Welt, in der Corona keine Rolle mehr spielt.

Anspieltipps: Supernova



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Kylie Minogue – Fever




Kylie Minogue – Fever


Besetzung:

Kylie Minogue – lead vocals, background vocals


Gastmusiker:

Steve Anderson – keyboards, programming
Rob Davis – drum programming, electric guitar, keyboards
Cathy Dennis – keyboards, background vocals
Bruce Elliot Smith – programming
Greg Fitzgerald – guitar, keyboards, programming
Julian Gallagher – rhodes piano, keyboards
Billie Godfrey – background vocals
Martin Harrington – guitar, keyboards, programming
Ash Howes – keyboards, programming
Anders Kallmark – programming
Phil Larsen – programming
Steve Lewinson – bass
Richard "Biff" Stannard – guitar, background vocals
Alvin Sweeney – programming
John Thirkell – flute, trumpet
Gavyn Wright – lead strings


Label: Parlophone


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Dance Pop


Trackliste:

1. More More More (4:41)
2. Love At First Sight (3:59)
3. Can't Get You Out Of My Head (3:51)
4. Fever (3:31)
5. Give It To Me (2:50)
6. Fragile (3:46)
7. Come Into My World (4:31)
8. In Your Eyes (3:20)
9. Dancefloor (3:25)
10. Love Affair (3:49)
11. Your Love (3:49)
12. Burning Up (3:59)

Gesamtspieldauer: 45:38



„Fever“ nannte die Australierin Kylie Minogue ihr achtes Studioalbum. Veröffentlicht wurde „Fever“ am 1. Oktober 2001 auf dem Plattenlabel Parlophone. Diese Platte ist ein Dance-Pop-Album geworden, das sehr synthetisch klingt und durchaus auch Attribute des Synthie Pop aufweist. Diskotheken- und Club Musik zum Tanzen gibt es auf der Scheibe vom ersten bis zum letzten Takt zu hören.

Zumeist sind die einzelnen Lieder dabei nicht besonders eingängig, es geht um den Beat, der immer auf den Punkt aus dem Synthesizer kommt und geradezu gnadenlos auf die Hörerin und den Hörer einhämmert. Ohne zu viel Melodie gibt es auf diesem Album auch wenig, was wirklich hängenbleibt. Dazu gesellt sich die ziemlich piepsig klingende Stimme der Kylie Minogue und fertig ist ein Album, welches durchaus auch von den Schlümpfen stammen könnte, wenn diese einen Synthesizer ausprobieren und vorher magische Pilze genossen haben. Das klingt alles sehr, sehr gewöhnungsbedürftig nach Plastik, rhythmisch und gleichzeitig monoton und ziemlich langweilig.

Da mich auf dieser Scheibe nichts überzeugt, ist es für mich auch entsprechend schwierig, Höhepunkte herauszuhören. Dieses dumpfe und eintönige Gestampfe mag vielleicht auf Tanzflächen klingen, ist ansonsten allerdings sehr schwere Kost. Eine Melodie kann man immerhin noch bei dem Lied „Can't Get You Out Of My Head“ und dem Titelstück „Fever“ erkennen. Deshalb seien diese beiden Nummern an dieser Stelle auch erwähnt. Ein Qualitätsmerkmal ist dies allerdings sicherlich nicht.

Fazit: Dance und Synthie Pop hört man auf „Fever“, dem achten Studioalbum der australischen Sängerin Kylie Minogue. Ein dumpfer und monotoner Beat wird aufgenommen – zu Beginn des Albums – und bis zum letzten Takt der Scheibe durchgezogen. Die Melodie der Lieder spielt nur eine untergeordnete Rolle, man hört einen absolut synthetischen Sound, nichts klingt echt auf „Fever“, noch nicht einmal die Stimme der Kylie Minogue. Drei Punkte.

Anspieltipps: Can't Get You Out Of My Head, Can't Get You Out Of My Head, Fever