Freitag, 17. September 2021

Guano Apes – Proud Like A God

 



Guano Apes – Proud Like A God


Besetzung:

Sandra Nasić – Vocals
Henning Rümenapp – guitars
Stefan Ude – bass
Dennis Poschwatta – drums, vocals


Gastmusiker:

Afam – scratches
Geo Schaller – keys, programming
Smoke – cello
Michael Wolpers – percussion


Label: Sony Music


Erscheinungsjahr: 1997


Stil: Alternative Rock, Funk Metal


Trackliste:

1. Open Your Eyes (3:09)
2. Maria (3:46)
3. Rain (4:37)
4. Lords Of The Boards (3:44)
5. Crossing The Deadline (3:25)
6. We Use The Pain (2:32)
7. Never Born (5:17)
8. Wash It Down (3:06)
9. Scapegoat (3:22)
10. Get Busy (3:23)
11. Suzie (2:55)
12. Tribute (9:14)
13. Move A Little Closer (Hidden Track) (2:50)

Gesamtspieldauer: 51:43



„Proud Like A God“ heißt das Debütalbum der Göttinger Alternative Rock Band Guano Apes. Das Album wurde in Deutschland am 6. Oktober 1997 ursprünglich auf dem Plattenlabel Supersonic Records veröffentlicht. Mit den Liedern „Open Your Eyes“ und „Lords Of The Boards“ konnten sich zwei Titel von „Proud Like A God“ auch in den deutschen Singlecharts auf Platz 5 beziehungsweise Platz 10 platzieren.

Auf „Proud Like A God“ hört man eine Mischung aus Alternative Rock und Funk Metal sowie Nu Metal. Strömen einige Stücke eher ruhig gehalten und sehr eingängig aus den Boxen, so legen andere Lieder mit deutlich höheren Geschwindigkeiten und sehr viel weniger Eingängigkeit los. Dabei klingt es dann durchaus mal funkig, dann aber auch – allerdings selten – brachial. Und schließlich gibt es mit „Tribute“ auch noch ein Lied, welches am ehesten im Experimentellen Rock angesiedelt werden kann. Die Mischung macht es auf „Proud Like A God“, die das Album spannend werden lässt. Klasse auch der Gesang der Sandra Nasić, die mit ihrer großen stimmlichen Bandbreite zusätzliche Abwechslung in die Lieder und damit auf das gesamte Album bringt.

Am Überzeugendsten klingen für mich die Titel „Lords Of The Boards“, „Never Born“ sowie „Get Busy“. Erstgenannte Nummer ist die bereits erwähnte Singleauskopplung, die sanfte Töne, groovende Abschnitte und gnadenlosen Rock perfekt kombiniert. „Never Born“ ist ein eher sanftes, sehr melodiöses Lied, bei dem das Cello zum Einsatz kommt und welches schnell ins Ohr geht. Eingängig und groovend klingt „Get Busy“, bei dem sogar gescratcht wird. Mit diesen drei Titeln bekommt man schon eine schöne Übersicht über die Musik der Guano Apes auf ihrer ersten Platte.

Fazit: Abwechslung wird groß geschrieben auf „Proud Like A God“, dem ersten Studioalbum der Guano Apes. Von sanft bis hart ist hier Musik vertreten, genau wie von melodiös bis experimentell. Somit kommt beim Hören an keiner Stelle Langeweile auf und auch nach mehreren Durchläufen bleibt die Scheibe spannend. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Lords Of The Boards, Never Born, Get Busy



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