Montag, 16. Juli 2018

Rick Springfield – Living In Oz




Rick Springfield – Living In Oz


Besetzung:

Rick Springfield – lead vocals, guitar, bass, backing vocals, string arrangements


Gastmusiker:

Tim Pierce – guitar
Mike Seifrit – bass
Dennis Belfield – bass
Brett Tuggle – keyboards
Alan Pasqua – keyboards
Gabriel Katona – keyboards
John Philip Shenale – keyboards
Mitchell Froom – keyboards
Mike Baird – drums
Jack White – electronic drums
Richard Elliot – saxophone solo on "Human Touch"
Michael Fisher – percussion
Richard Page – backing vocals
Tom Kelly – backing vocals
Tom Scott – string arrangements on „Like Father, Like Son“, conductor
John Philip Shenale – string arrangements on „Like Father, Like Son“


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 1983


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

1. Human Touch (5:07)
2. Alyson (3:49)
3. Affair Of The Heart (4:33)
4. Living In Oz (3:48)
5. Me & Johnny (4:26)
6. Motel Eyes (3:12)
7. Tiger By The Tail (3:25)
8. Souls (4:15)
9. I Can’t Stop Hurting You (3:48)
10. Like Father, Like Son (2:57)

Gesamtspieldauer: 39:24



„Living In Oz“ heißt das siebte Studioalbum des australischen Rock-Musikers Rick Springfield. Das Album wurde im Juli 1983 auf dem Plattenlabel RCA Records veröffentlicht. Mit den Liedern „Human Touch“ und „Affair Of The Heart“ wurde zwei Singles ausgekoppelt. Für den Titel „Affair Of The Heart“ wurde Rick Springfield 1984 sogar für einen Grammy Award in der Kategorie „Beste männliche Rock-Performance“ nominiert. Das Lied kletterte bis auf Platz 10 der US Billboard Hot 100 und wurde in den USA mit Platin ausgezeichnet.

Auf „Living In Oz“ hört man zwar ebenfalls wieder diesen poppigen Rock, der so typisch ist für die Musik des Rick Springfield in den 80er Jahren. Doch hat es der Australier auf diesem Album geschafft, die Lieder abwechslungsreicher und unterhaltsamer zu gestalten. Die einzelnen Stücke gehen deutlich besser ins Ohr, als jener auf so manch anderer Vorgänger-Platte. Und glücklicherweise erweisen sie sich dabei auch nicht als Eintagsfliege, sondern verbleiben dort sogar ein wenig.

Beginnt die Platte mit „Human Touch“ noch recht gewöhnlich und steigert sich auch mit dem folgenden Titel „Alyson“ nicht großartig, so werden die einzelnen Stücke danach doch sehr viel interessanter und lohnender. „Affair Of The Heart“, das Titellied „Living In Oz“, das sich anschließende „Me & Johnny“, alles Nummern, die sich zwar im unspektakulären Mainstream bewegen, jedoch über Melodien verfügen, die dann doch wirken und nicht nur einfach so durchlaufen. Dies gilt ebenfalls die die folgenden Lieder und mündet schließlich im letzten und mit zahlreichen Streichern instrumentierten Titel „Like Father, Like Son“. Der Höhepunkt der Platte.

Fazit: Auch auf „Living In Oz“ erfindet Rick Springfield die Musik nicht neu und fischt im Mainstream des Pop Rocks. Viele der Lieder hallen allerdings besser nach, als noch auf so manchem Vorgänger-Album des Australiers. Von daher wird man mit dieser Scheibe gut unterhalten, wenn man sich mal nur etwas Berieseln lassen möchte und das Ganze dabei nicht zu kompliziert klingen soll. Acht Punkte.

Anspieltipps: Affair Of The Heart, Tiger By The Tail, Like Father Like Son



Sonntag, 15. Juli 2018

Various Artists – Power Ballads II




Various Artists – Power Ballads II


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Rock, Pop


Trackliste:

CD1:

1. Queen - Bohemian Rhapsody (5:56)
2. Phil Collins - In The Air Tonight (5:30)
3. Scorpions - Wind Of Change (5:13)
4. John Farnham - You're The Voice (5:05)
5. Boston - More Than A Feeling (3:20)
6. Whitesnake - Here I Go Again (3:54)
7. Toto - Hold The Line (3:58)
8. Cher - If I Could Turn Back Time (3:52)
9. Alice Cooper - Poison (4:29)
10. Mr. Mister - Kyrie (4:26)
11. Marillion - Kayleigh (3:34)
12. Tina Turner - What's Love Got To Do With It (3:17)
13. Foreigner - Waiting For A Girl Like You (4:29)
14. Marc Cohn - Walking In Memphis (4:17)
15. Lonestar - Amazed (4:28)
16. Richard Marx - Hazard (4:43)
17. REO Speedwagon - Can't Fight This Feeling (4:51)
18. Bonnie Tyler - It's A Heartache (3:29)

CD2:

1. Prince - Purple Rain (8:42)
2. Meat Loaf - Bat Out Of Hell (9:52)
3. Simple Minds - Alive And Kicking (4:34)
4. Belinda Carlisle - (We Want) The Same Thing (4:17)
5. Survivor - Burning Heart (3:53)
6. The Babys -­ Every Time I Think Of You (4:01)
7. Bad Company - Feel Like Makin' Love (5:09)
8. Nickelback - Someday (3:28)
9. Gary Moore - Still Got The Blues (For You) (4:12)
10. Journey - Open Arms (3:20)
11. Chicago - Hard Habit To Break (4:44)
12. Roxette - Listen To Your Heart (5:29)
13. Frankie Goes To Hollywood - The Power Of Love (5:31)
14. David Bowie - Life On Mars (3:51)
15. Nilsson - Without You (3:18)
16. The Moody Blues - Nights In White Satin (4:25)

Gesamtspieldauer CD1 (1:19:01) und CD2 (1:18:54): 2:37:55



Drei Veröffentlichungen gab es von der Serie „Power Ballads“, die zusätzlich noch mit den Beschreibungen „Bigger“ und „Better“ beziehungsweise „Even Bigger“ und entsprechend „Even Better“ versehen wurden. Die zweite Veröffentlichung dieser Reihe erschien im Jahr 2004 in Form eines Doppel-Albums auf dem Plattenlabel Virgin Records.

Über zweieinhalb Stunden Musik gibt es hierbei auf zwei CDs zu hören, die sich in den Bereichen von Pop und Rock bewegt. Von tollen Titeln bis hin zu fast unerträglichen Schnulzen ist dabei alles zu hören. Was man denjenigen, die diese beiden Scheiben zusammengestellt haben jedoch hoch anrechnen muss ist der Umstand, dass sich kaum Füllmaterial unter den 34 Titeln befindet. Fast jedes Lied ist bekannt und manch eine Nummer stellt sogar einen richtigen Höhepunkt in der Karriere entsprechender Band, Sängerin oder Sänger dar.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und über Geschmack sollte man nicht streiten. Von daher wird wohl jede beziehungsweise jeder andere Favoriten auf diesem Kompilationsalbum entdecken. In meinem Fall sind das Queen mit „Bohemian Rhapsody“ sowie David Bowie und „Life On Mars“. Hat man seine Lieblingsstücke bereits in Form der offiziellen Alben Zuhause, lohnt eine derartige Zusammenstellung natürlich nicht.

Fazit: Wieder mal ein Kompilationsalbum, welches nur lohnt, wenn man weniger an den offiziellen Alben der Bands interessiert ist, sondern einfach die „Höhepunkte“ entsprechender Band, Sängerin oder Sänger besitzen möchte. Die hier zu hörende Musik ist zum Teil sehr gut und anspruchsvoll, einige Titel triefen nur so vor Schmalz. Es ist, wie es immer bei solch einer Zusammenstellung kommt. Neben Liedern, die den eigenen Geschmack treffen gibt es auch Stücke, bei denen die Fernbedienung in der Hand wie eine Befreiung wirkt. Eine schöne Übersicht über die Balladen verschiedener Künstler erhält man jedoch allemal. Acht Punkte.

Anspieltipps: Bohemian Rhapsody, Life On Mars



Samstag, 14. Juli 2018

Cluster – Zuckerzeit




Cluster – Zuckerzeit


Besetzung:

Dieter Moebius – elektronische Orgel, Piano, Rhythmusmaschine, Davoli- und Farfisa-Synthesizer, elektrische Gitarre, Hawaii-Gitarre
Hans-Joachim Roedelius – elektronische Orgel, Piano, Rhythmusmaschine, Davoli- und Farfisa-Synthesizer, elektrische Gitarre, Hawaii-Gitarre


Label: Brain / Universal Music


Erscheinungsdatum: 1974


Stil: Elektronische Musik


Trackliste:

1. Hollywood (4:46)
2. Caramel (3:09)
3. Rote Riki (6:00)
4. Rosa (4:11)
5. Caramba (3:56)
6. Fotschi Tong (4:18)
7. James (3:21)
8. Marzipan (3:14)
9. Rotor (2:40)
10. Heiße Lippen (2:21)

Gesamtspieldauer: 38:00




Cluster wurde im Jahr 1969 als Kluster von Conrad Schnitzler, Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius gegründet. Als im Jahr 1971 Conrad Schnitzler die Band verließ, tauften Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius ihre Band in Cluster um. Das Album „Zuckerzeit“ ist die dritte Platte des Duos und erschien im Jahr 1974 auf dem Label Brain, was später in EMI und schließlich in Universal Music aufging.

„Zuckerzeit“ ist ein reines Instrumentalalbum und klingt für heutige Verhältnisse ziemlich oberflächlich. Ganz sicher liegt dies zum großen Teil an der „Rhythmusmaschine“, die bei den Liedern zum Einsatz kommt und meist sehr synthetisch und fast schon kitschig klingt. Die einzelnen Lieder geben eher recht wirre Atmosphären wieder, denn eine Melodielinie gibt es nur selten zu hören und wenn, so ist diese auch nicht besonders gelungen oder gar auf irgendeine Art und Weise eingängig. Sicherlich wird dieser Typus Musik Anfang der 70er Jahre noch interessant geklungen haben. Da zu jener Zeit allerdings bereits Tangerine Dream oder aber Klaus Schulze ebenfalls Platten im Bereich der elektronischen Musik veröffentlichten, kann Cluster diesen Vergleichen nicht standhalten und wirkt deutlich uninteressanter.

Die Lieder sind auf ihre Art zu kurz geraten, um besser wirken zu können. Freilich hilft es, dem Album mehrere Chancen zu geben, sich im eigenen musikalischen Weltbild entfalten zu können. So schafft es ein Titel wie „Caramba“ schließlich doch noch, aufgrund seiner vorhandenen Melodiösität und der enthaltenen Steigerung, zu überzeugen. Auch die restlichen Lieder wirken mit der Zeit eingängiger, ohne dabei allerdings begeistern zu können. Ein klein wenig klingt „Zuckerzeit“ so, als wollten Moebius und Roedelius mit dieser Platte einfach mal austesten – die Musik und sich selbst.

Fazit: „Zuckerzeit“ von Cluster ist ein Werk, welches in den 70er Jahren sicherlich interessant wirkte und sich auch so anhörte. In der heutigen Zeit klingt das alles allerdings etwas überholt und mitunter auch sehr langweilig. Ganz schlimm wird es, wenn die Rhythmusmaschine ihre Einsätze erhält, dann klingen Cluster nach Plastik. Am ehesten ist Cluster als ein Abziehbild für die Entwicklung der elektronischen Musik zu verstehen. Ansonsten unterhält diese Scheibe nicht mehr viel. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Rosa, Caramba, Heiße Lippen 



Freitag, 13. Juli 2018

Toto – Toto IV




Toto – Toto IV


Besetzung:

David Paich – keyboards, lead and backing vocals, orchestral arrangements on “I Won't Hold You Back“ and “It's A Feeling“, horn arrangements on “Rosanna“
Steve Lukather – guitar, lead and backing vocals, piano on “Good For You“
Bobby Kimball – lead and backing vocals
Jeff Porcaro – drums, percussion
Steve Porcaro – keyboards, lead vocals on “It's A Feeling“
David Hungate – bass guitar


Gastmusiker:

James Newton Howard – orchestral arrangements and conductor on “I Won't Hold You Back“, “It's A Feeling“, “Afraid Of Love“ and “Lovers In The Night“.
Tom Scott – saxophone on “Rosanna“ and “Lovers In The Night“
Lenny Castro – percussion and congas on “Rosanna“, “Good For You“, “It's A Feeling“, „Lovers In The Night“ and “Africa“.
Joe Porcaro – percussion on “It's A Feeling“ and “Africa“, xylophone on “Afraid Of Love“, tympani on “Lovers In The Night“, marimba on “Africa“.
Ralph Dyck – synthesizer on “Lovers In The Night“
The Martyn Ford Orchestra – strings on “I Won't Hold You Back“, “It's a Feeling“, “Afraid Of Love“ and “Lovers In The Night“.
Gary Grant – trumpet on “Rosanna“
Jerry Hey – trumpet and horn arrangements on “Rosanna“
James Pankow – trombone on “Rosanna“
Jim Horn – saxophone on “Rosanna“ and “Lovers in the Night“, recorders on “Africa“.
Tom Kelly – backing vocals on “Rosanna“ and “Make Believe“
Marty Paich – orchestral arrangements on “I Won't Hold You Back“
Roger Linn – synthesizer programming on “Good For You“
Mike Porcaro – cello on “Good For You“
Timothy B. Schmit – backing vocals on “I Won't Hold You Back“, “Good For You“, and „Africa“
Jon Smith – saxophone on “Make Believe“


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 1982


Stil: Rock, Pop, Soul


Trackliste:

1. Rosanna (5:32)
2. Make Believe (3:46)
3. I Won’t Hold You Back (4:56)
4. Good For You (3:18)
5. It’s A Feeling (3:06)
6. Afraid Of Love (3:52)
7. Lovers In The Night (4:26)
8. We Made It (3:58)
9. Waiting for Your Love (4:13)
10. Africa (4:55)

Gesamtspieldauer: 42:08



Kurz mit „Toto IV“ betitelte die US-amerikanische Band Toto ihr viertes Studio-Album. Raffiniert. Es erschien am 8. April 1982 auf dem Plattenlabel Columbia Records. „Toto IV“ sollte das erfolgreichste Album der Band werden. Das lag nicht zuletzt an zwei der insgesamt fünf Single-Auskopplungen aus „Toto IV“. Das erste Lied der Platte, „Rosanna“, klettere bis auf Platz 2 der US Billboard Hot 100 Charts. Die letzte Nummer, „Africa“, machte es noch ein wenig besser und platzierte sich sogar auf Platz 1 der Charts und ist bis heute das einzige Lied von Toto, dem das gelang. „Toto IV“ erhielt 1983 sechs Grammy Awards, darunter „Album Of The Year“ und „Record Of The Year“ für „Rosanna“. Kurz nach ihrer Veröffentlichung erreichte die LP Platz vier der Billboard 200-Album-Charts in den USA. Auch in anderen Ländern wie Kanada, Australien, Neuseeland, den Niederlanden, Italien, Norwegen, Großbritannien und Japan erreichte sie eine Top Ten Platzierung.

„Toto IV“ enthält einen Stil-Mix aus Pop, Funk, Soul und auch Rock. Besonders einheitlich klingt nichts auf dem Album. Alle Titel handeln inhaltlich von der Liebe. Unsäglich dabei, wie schmalzig erwachsene Männer klingen können. Die gilt allerdings nicht nur für die Texte und den Gesang, auch die Musik selbst ist alles andere als gut geraten. Zwar gehen die beiden bereits erwähnten Nummern „Rosanna“ und „Africa“ ins Ohr und haben einen gewissen Wiedererkennungswert, doch mitreißend klingt anders. Richtig schlimm wird es auf dem Rest des Albums. Süßliches Liebes-Gesäusel, welches zum Fremdschämen animiert. Auch bei vielen Kritikern kam die Scheibe alles andere als gut weg, trotzdem hagelte es zahlreiche Grammy Awards und auch viele Fans griffen beherzt zu. Dies zeigt wieder einmal, wie subjektiv Musik im Allgemeinen und im Speziellen ist.

Fazit: Ich kannte die Nummern „Rosanna“ und „Africa“ von Toto und konnte wenig bis gar nichts damit anfangen. Trotzdem haben Toto bei vielen Musikinteressierten einen guten Namen. Das galt es für mich zu ergründen. Doch ich hätte durch die beiden Lieder gewarnt sein sollen. Wenn erwachsene Männer solch einen süßlich-schleimigen Schwachsinn zusammensingen, dann passt sich die Musik meist dem Niveau an. Genau so ist es auch hier auf „Toto IV“ geschehen. Eine Platte, angefüllt mit schmalzigen Liebesliedern, die im Regal verstaubt – zu Recht. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Rosanna, Afrika



Donnerstag, 12. Juli 2018

Celine Dion – A New Day Has Come




Celine Dion – A New Day Has Come


Besetzung:

Celine Dion – vocals, background vocals


Gastmusiker:

Walter Afanasieff – bass, drum programming, keyboards, programming
JoAnders Bagge – background vocals
Janie Barnett – background vocals
Francis Benítez – background vocals
Kevin Breit – acoustic guitar, electric guitar
Terry Britten – guitar
Marcus Brown – bass, drums, keyboard programming, percussion
Jorge Calandrelli – orchestral arrangements, piano
Andreas Carlsson – guitar, background vocals
Jennifer Carr – background vocals
Sue Ann Carwell – background vocals
Dorian Cheah – electric guitar
Sébastien Chouard – guitar
Christian B. – programming
Datz Pyle – orchestra contractor
Joey Diggs – background vocals
Margaret Dorn – background vocals
Felipe Elgueta – synthesizer programming
Keith Fluitt – background vocals
Kevin Fox – cello
Simon Franglen – keyboards, synthesizer programming
Gavin Greenaway – string arrangements, string conductor
Mary Griffin – background vocals
Rutger Gunnarsson – string arrangements, string conductor
Nana Hedin – background vocals
Paul Jackson, Jr. – guitar
Henrik Janson – string arrangements, string conductor
Uli Janson – string arrangements, string conductor
Skyler Jett – background vocals
Richie Jones – drum programming, guitar
Chantal Kreviazuk – background vocals
Eric Kupper – guitar, keyboard programming
Michael Landau – guitar
Robert John "Mutt" Lange – guitar, background vocals
Thomas Lindberg – bass
Kristian Lundin – keyboards, programming
Chieli Minucci – guitar
Steve Morales – midi programming, background vocals
Maryanne Morgan – background vocals
Kenny O'Brien – vocal arrangement, vocal editing, background vocals
Esbjörn Öhrwall – guitar
Jeanette Olsson – background vocals
Rafael Padilla – percussion
Richard Page – background vocals
Mark Portmann – keyboards
Claytoven Richardson – background vocals
Guy Roche – drum programming, synthesizer
Maggie Rodford – string coordinator
William Ross – conductor, orchestral arrangements, string arrangements
Sakai – background vocals
David Siegel – keyboards
Harry "Slick" Sommerdahl – piano
Stockholm Session Orchestra – strings
Shelene Thomas – background vocals
Michael Hart Thompson – guitar
Shania Twain – background vocals
Dan Warner – guitar (acoustic), guitar (electric)
Sam Watters – background vocals
Yvonne Williams – background vocals


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 2002


Stil: Pop


Trackliste:

1. I’m Alive (3:30)
2. Right In Front Of You (4:13)
3. Have You Ever Been In Love (4:08)
4. Rain, Tax (It's Inevitable) (3:25)
5. A New Day Has Come (4:19)
6. Ten Days (3:37)
7. Goodbye’s (The Saddest Word) (5:19)
8. Prayer (5:34)
9. I Surrender (4:48)
10. At Last (4:17)
11. Super Love (4:17)
12. Sorry For Love (4:10)
13. Aun Existe Amor (3:52)
14. The Greatest Reward (3:29)
15. When The Wrong One Loves You Right (3:49)
16. A New Day Has Come (5:42)
17. Nature Boy (3:45)

Gesamtspieldauer: 1:12:23




„A New Day Has Come“ ist das elfte englischsprachige Studio-Album der kanadischen Sängerin Celine Dion. Veröffentlicht wurde die Scheibe am 22. März des Jahres 2002 auf dem Plattenlabel Columbia Records. Es war ihre erste Veröffentlichung seit dem 1997er Album „Let‘s Talk About Love“. Vorher hatte sich Celine Dion zwei Jahre ganz aus dem Showgeschäft zurückgezogen, da 2001 ihr erstes Kind geboren wurde.

Auf „A New Day Has Come“ gibt es Lieder mit dem Titel „Have You Ever Been In Love“, „Super Love“, „Sorry For Love“ oder mal auf Spanisch „Aun Existe Amor“. Doch keine Sorge, die restlichen Titel drehen sich auch fast ausschließlich um das Thema „Liebe“. Die auf der Platte zu hörenden Titel stammen von fast vierzig verschiedenen Songschreibern – Celine Dion ist selbstverständlich nichtdarunter – die sich allesamt auf die Fahne geschrieben zu haben scheinen, möglichst viel Schmalz musikalisch zu verpacken. Man hört auf „A New Day Has Come“ Pop-Musik, welche mit allerlei Streichern unterlegt wurde, um noch süßlicher zu klingen. Die Texte sind an Primitivität kaum zu unterbieten, die Musik ist ein anbiederndes Gesäusel. Grausam.

Musik ist immer Geschmackssache – und das ist auch wunderschön und genau richtig so. Mit anspruchsvoller Musik hat dieses Album von Celine Dion allerdings trotzdem so gar nichts zu tun. Nun, das hat die Musik von Dieter Bohlen zum Beispiel auch nie, verkauft sich trotzdem sensationell. Genau wie Celine Dion. Allein dieses Album ging sich bisher über zwölf Millionen Mal über den Ladentisch. Ich finde darauf nur ein einziges Lied, was sich lohnt gehört zu werden. „Ten Days“, das war es. Musik ist reine Geschmackssache, Qualität in der Musik allerdings nicht.

Fazit: Mainstream Pop der ultrasüßlichen Sorte gibt es auf „A New Day Has Come“ von Celine Dion zu hören. Mir fehlt hier absolut entsprechendes musikalisches Gen, um mit solch einer Musik klar zu kommen. Auf dieser Platte biedert sich jemand an, versucht jegliche Ecken und Kanten wegzulassen, produziert es auf absolute Massentauglichkeit und endet in langweiliger und absoluter Belanglosigkeit. Ein Punkt.

Anspieltipps: Goodbye’s (The Saddest Word)



Mittwoch, 11. Juli 2018

Udo Lindenberg – Lindenbergs Rock Revue




Udo Lindenberg – Lindenbergs Rock Revue


Besetzung:

Udo Lindenberg – Gesang, Schlagzeug, Perkussion


Gastmusiker:

Curt Cress – Schlagzeug
Bertram Engel – Schlagzeug
Dave King – Bass
Jean Jacques Kravetz – Keyboards
Thomas Kretschmer – Gitarre
Kristian Schultze – Keyboards
Steffi Stephan – Bass
Paul Vincent – Gitarre
Eric Burdon – Gitarre
Das Waldemar Wunderbar Syndikat


Label: Warner Music


Erscheinungsdatum: 1978


Stil: Deutsch Rock, Rock’n‘Roll


Trackliste:

1. Rockin' And Rollin' (3:57)
2. Tutti Frutti (2:53)
3. Verdammt, wir müssen raus aus dem Dreck (We've Gotta Get Out Of This Place) (4:46)
4. Salty Dog (4:42)
5. Ich sitz den ganzen Tag bei den Docks (Sitting On The Dock Of The Bay) (3:39)
6. Reeperbahn (Penny Lane) (3:22)
7. Süsse kleine Sechszehn (Sweet Little Sixteen) (3:27)
8. Der Boss von der Gang (Leader Of The Pack) (3:08)
9. Sympathie für den Teufel (Sympathy For The Devil) (5:31)
10. Immer noch verrückt nach all den Jahren (Still Crazy After All These Years) (2:56)
11. Peter Gunn (3:18)

Gesamtspieldauer: 41:43




„Lindenbergs Rock Revue“ nannte Udo Lindenberg sein neuntes Studio-Album. Es erschien am 15. Mai im Jahr 1978 und wurde von Warner Music Deutschland im Jahr 2012 wieder neu und remastert aufgelegt. Insgesamt elf Lieder sind auf „Lindenbergs Rock Revue“ enthalten. Dabei handelt es sich ausschließlich um Cover-Versionen englischsprachiger Lieder, zu denen Udo Lindenberg neue und deutsche Texte hinzufügte.

Ein wenig fragt man sich schon, was man mit solch einem Album anfangen soll. Mir sind da die Originale immer lieber, auf entsprechende Interpretationen kann man meist verzichten, denn nur selten sind diese besser als die ursprüngliche Version. Die Texte auf „Lindenbergs Rock Revue“ halten sich oftmals sehr nah an den Original-Versionen, umso mehr fragt man sich da, was der Grund für ein solches Album sein könnte. Zu zeigen, was die Engländer oder Amerikaner da singen? Wohl kaum. Irgendwie erscheint das überflüssig.

Zwei Cover-Versionen klingen sehr gelungen. Da ist zum einen das Procol Harum Lied „Salty Dog“ sowie der Beatles Klassiker „Penny Lane“, der bei Udo Lindenberg nun „Reeperbahn“ heißt und über einen lustigen bis sehnsüchtigen Text verfügt. Ansonsten reißt einen wenig auf dieser Scheibe mit. Zumeist langweilt es sogar und man denkt wehmütig an solche Udo Lindenberg Platten wie „Wotan Wahnwitz“, die nur so vor Kreativität überquollen.

Fazit: „Lindenbergs Rock Revue“ ist eine Platte für Fans von Udo Lindenberg, die alles von „ihrem“ Künstler besitzen möchten. Für alle anderen ist die komplette Platte ziemlich überflüssig und langweilig. Lediglich die beiden Nummern „Salty Dog“ und „Reeperbahn“ lohnen da wirklich. Fünf Punkte.

Anspieltipps: Salty Dog, Reeperbahn



Dienstag, 10. Juli 2018

Lou Reed – Lou Reed




Lou Reed – Lou Reed


Besetzung:

Lou Reed – vocals, guitar


Gastmusiker:

Caleb Quaye – electric and acoustic guitars, piano
Steve Howe – guitar
Paul Keogh – electric and acoustic guitars
Rick Wakeman – piano
Les Hurdle – bass guitar
Brian Odgers – bass guitar
Clem Cattini – percussion
Kay Garner – harmony vocals
Helene Francois – harmony vocals


Label: RCA Records


Erscheinungsdatum: 1972


Stil: Rock


Trackliste:

1. I Can't Stand It (2:37)
2. Going Down (2:56)
3. Walk And Talk It (3:41)
4. Lisa Says (5:32)
5. Berlin (5:16)
6. I Love You (2:20)
7. Wild Child (4:43)
8. Love Makes You Feel (3:13)
9. Ride Into The Sun (3:17)
10. Ocean (5:03)

Gesamtspieldauer: 38:42



Schlicht mit „Lou Reed“ betitelte der US-amerikanische Musiker Lou Reed sein Debut-Solo-Album, welches im April 1972 auf dem Plattenlabel RCA Records veröffentlicht wurde. Das war zwei Jahre, nachdem er Velvet Underground verlassen hatte. Das Album wurde mit Londoner Session Musikern eingespielt und auch die beiden Yes-Musiker Rick Wakeman und Steve Howe sind auf dem Album zu hören, was allerdings keinerlei Musik im Stile als Progressive Rock beinhaltet. „Lou Reed“ enthält acht Titel, die bereits in seiner Zeit mit Velvet Underground entstanden sind und dort nicht veröffentlicht worden waren. Dazu gibt es mit den Titeln „Going Down“ und „Berlin“ zwei ganz neue Lieder zu hören. Insgesamt hört man auf diesem Debut-Album eher unspektakulären Rock, der mit der Musik von Velvet Underground oder gar Yes nur wenig bis gar nichts gemein hat. Die Kritiken fielen nicht allzu gut aus und auch kommerziell war die Platte kein Erfolg und landete lediglich auf Platz 189 der US Billboard 200 Charts.

Nichts klingt schlecht auf „Lou Reed“ von Lou Reed, spektakulär oder außergewöhnlich klingt jedoch ebenfalls nichts. Vielmehr ist diese Scheibe eine Platte, angefüllt mit soliden Rock Nummern, die sicherlich auch grooven, jedoch nicht allzu schnell ins Ohr gehen und dort auch nicht länger verweilen. Das Album ist eher eine durchschnittliche Platte, mit durchschnittlicher Rock Musik geworden, die über keine Ausfälle und keine Höhepunkte verfügt. Einfach Durchschnitt eben. Dabei wird die Stimmung auf dem Album niemals zu rockig, meist steht die akustische Gitarre im Vordergrund, zu der Lou Reed mit seiner unverwechselbaren Stimme singt. Mehrere Durchläufe des Albums helfen definitiv dabei, sich die Melodien noch besser zu erschließen und diese für sich zu gewinnen.

Diesen einen, herausragenden Höhepunkt gibt es nicht auf „Lou Reed“. Trotzdem beinhaltet die Platte einige schöne Stellen. Die Lieder „I Love You“, „Love Makes You Feel“ und „Ocean“ wären an dieser Stelle zu erwähnen. Gerade letztgenanntes Lied überzeugt durch eine große Variabilität, in der Lou Reed auch gesanglich etwas variiert. Dazu verfügt dieser Titel über eine wunderschöne Piano-Linie, die die Nummer gleich beim ersten Mal des Hörens eingängig werden lässt.

Fazit: Ein solide gemachtes Rock-Album ist die Solo-Debut-Scheibe des Lou Reed geworden. Auf dieser Platte werden keine Experimente gestartet, es wird die eher sanfte Ausprägung der Rock Musik zelebriert. Die qualitativen Ausschläge nach oben wie nach unten fehlen auf diesem Album, was es zu einer durchschnittlichen, jedoch keineswegs schlechten Platte werden lässt. Acht Punkte.

Anspieltipps: I Love You, Love Makes You Feel, Ocean



Montag, 9. Juli 2018

Motorpsycho – Here Be Monsters




Motorpsycho – Here Be Monsters


Besetzung:


Bent Sæther – bass, guitar, vocals
Hans Magnus „Snah“ Ryan – guitar, vocals, flute (3)
Kenneth Kapstad – drums


Gastmusiker:

Thomas Henriksen – keyboards


Label: Stickman Records


Erscheinungsdatum: 2016


Stil: Psychedelic Rock, Alternative Rock


Trackliste:

1. Sleepwalking (0:57)
2. Lacuna / Sunrise (9:46)
3. Running With Scissors (5:39)
4. I.M.S. (7:05)
5. Spin, Spin, Spin (4:07)
6. Sleepwalking Again (0:56)
7. Big Black Dog (17:42)

Gesamtspieldauer: 46:15




„Here Be Monsters“ heißt das achtzehnte Studioalbum der norwegischen Band Motorpsycho. Das Album erschien am 12. Februar des Jahres 2016 auf dem Plattenlabel Stickman Records. Wenn man den drei Norwegern eines wahrlich absprechen kann, dann ist es Stillstand in der Musik. Das neue Werk von Motorpsycho unterscheidet sich nämlich deutlich von den beiden Vorgängern „Still Life With Eggplant“ und „Behind The Sun“, die drei beziehungsweise zwei Jahre zuvor veröffentlicht worden waren. „Here Be Monsters“ klingt ruhiger, an vielen Stellen sehr viel besinnlicher, als die meisten der Alben zuvor. Doch das eben nur abschnittsweise.

Die Platte beginnt mit leisen, verträumten Piano-Klängen, die passenderweise den Titel „Sleepwalking“ tragen. Es folgt mit „Lacuna / Sunrise“ eine ebenfalls eher ruhige und sehr melodiöse Nummer. Die Musik klingt voll und dicht und man wartet als regelmäßiger Motorpsycho Hörer fast schon darauf, wann das Stück explodieren wird. Doch es passiert nicht, diese sanfte, etwas groovende und sehr entspannte Grundhaltung des Liedes wird konsequent bis zum Ende durchgezogen – nicht zu typisch für Motorpsycho. Das sich anschließende „Running With Scissors“ ist eine psychedelische Instrumentalnummer, ebenfalls sanft und ruhig gehalten.

Mit dem siebenminütigen „I.M.S.“ folgt sogleich der erste Höhepunkt der Platte. Ein Piano-Lauf zu Beginn, der durch weitere ergänzt wird und es baut sich eine Spannung auf, die schließlich nach etwa einer Minute mit dem Einsatz von Bass, Schlagzeug und Gitarre kumuliert und die ursprünglich vorhandene Stimmung radikal wegwischt. Rock ist nun angesagt, harter Rock, kraftvoll und mitreißend. Klasse, konsequente Nummer, während der später nochmals das eingängige Pianospiel aufgenommen wird, um schließlich erneut brachial auszubrechen. Es folgt mit „Spin, Spin, Spin“ ein H. P. Lovecraft-Cover aus dem Jahr 1968, welches sich mit seiner psychedelischen Grundhaltung perfekt in den Liedkontext auf „Here Be Monsters“ einfügt. Da kurze „Sleepwalking Again“ führt an den Anfang der Scheibe zurück und leitet gleichzeitig den absoluten Höhepunkt der Platte ein.

„Big Black Dog“ ist ein knapp achtzehnminütiger Titel, der all das beinhaltet, was Fans an der Band Motorpsycho so sehr lieben: das Spiel mit Atmosphären und Emotionen. „Big Black Dog“ beginnt sanft und melodiös mit akustischer Gitarre und weichem, mehrstimmigen Gesang. Sehr melodiös das alles und die Musik geht sofort beim ersten Mal des Hörens ins Ohr. So viel Harmonie und Weichheit darf allerdings irgendwie nicht sein und es kommt, wie es zwangsläufig kommen musste. Nach vier Minuten des sanften Wohlklangs befinden sich Hörerin und Hörer inmitten eines mitreißenden Rock-Songs, vibrierend, pulsierend, packend. Zunächst noch von mehrstimmigem Gesang untermalt, später rein instrumental gehalten. Fast schon monoton und hypnotisierend wird man hier in sehr dichte Musik getaucht, die begeistert. Ein absolut intensives und fesselndes Stück Musik.

Fazit: „Here Be Monsters“, das achtzehnte Studioalbum der norwegischen Band Motorpsycho ist anders und dann doch wieder nicht. „Here Be Monsters“ ist zumeist ruhiger und entspannter gehalten, als andere Motorpsycho-Veröffentlichungen. Doch diese treibenden Passagen, diesen kompromisslosen Rock und die psychedelischen Einschübe, die gibt es auch auf „Here Be Monsters“. Dies alles separierter, doch immer gegenwärtig. Ein tolles Album, welches bestens unterhält. Dreizehn Punkte.

Anspieltipps: I.M.S., Big Black Dog



Sonntag, 8. Juli 2018

Various Artists – New Woman - The Very Best Of




Various Artists – New Woman - The Very Best Of


Besetzung:

Keine weiteren Angaben


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: Virgin Records


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Pop, R’n’B, Disco, Soul, Dance


Trackliste:

CD1:

1. Norah Jones – Sunrise (3:21)
2. Katie Melua – The Closest Thing To Crazy (4:12)
3. Gabrielle – Rise (3:38)
4. Jamelia – Thank You (3:08)
5. Joss Stone – Fell In Love With A Boy (2:54)
6. Delta Goodrem – Lost Without You (4:08)
7. The Corrs – Runaway (4:04)
8. Blue feat. Stevie Wonder, Angie Stone – Signed, Sealed, Delivered I'm Yours (3:33)
9. Lemar – Dance (With U) (3:08)
10. Aretha Franklin – Respect (2:22)
11. Kelis – Milkshake (3:03)
12. Justin Timberlake – Like I Love You (4:43)
13. Liberty X – Just a little (3:53)
14. Javine – Real Things (3:22)
15. Stacie Orrico – Stuck (3:43)
16. Anastacia – I'm Outta Love (4:02)
17. Kylie Minogue – Can’t Get You Out Of My Head (3:50)
18. Atomic Kitten, Kool & The Gang – Ladies Night (3:06)
19. Cyndi Lauper – Girls Just Wanna Have Fun (3:49)
20. Roy Orbison – Oh Pretty Woman (2:59)
21. The Foundations – Build Me Up Buttercup (2:53)
22. Blondie – The Tide Is High (3:49)

CD2:

1. Robbie Williams – Angels (4:26)
2. Ronan Keating – When You Say Nothing At All (4:12)
3. Kelly Osbourne, Ozzy Osbourne – Changes (4:08)
4. Sinéad O’Connor – Nothing Compares 2 U (5:06)
5. Tina Turner – Let’s Stay Together (3:36)
6. Roxette – It Must Have Been Love (4:18)
7. Duran Duran – Ordinary World (4:42)
8. Lene Marlin – Sitting Down Here (3:54)
9. Tin Tin Out, Emma Bunton – What I Am (3:52)
10. Atomic Kitten – Whole Again (3:04)
11. Britney Spears – I’m Not A Girl, Not Yet A Woman (3:50)
12. LeAnn Rimes – But I Do Love You (3:17)
13. Blue – Guilty (3:45)
14. VS – Love You Like Mad (3:30)
15. Beverley Knight – Shoulda, Woulda, Coulda (3:33)
16. Al Green – How Can You Mend A Broken Heart? (6:21)
17. Amy Winehouse – Take The Box (3:20)
18. Jamie Cullum – High And Dry (4:53)

Gesamtspieldauer CD1 (1:17:51) und CD2 (1:13:56): 2:31:47




„New Woman“, ein englischsprachiges Frauenmagazin, veröffentlichte in den 2000er Jahren eine ganze Menge Kompilationsalben, auf denen vor allen Dingen – allerdings nicht nur – Frauen singen. Meistens handelte es sich dabei um sehr kommerzielle Musik, die vor allen Dingen radiotauglich war. Doch nicht jedes auf den diversen Veröffentlichungen enthaltene Lied war auch bekannt. So lag es also nahe auch ein „Best Of…“-Album nachzuschieben. Dieses erschein im Jahr 2004 auf den Plattenlabel Virgin Records in Form eines Doppelalbums mit insgesamt vierzig Liedern unter dem Titel „New Woman - The Very Best Of“.

Überraschend an diesem Kompilationsalbum ist, dass es sich bei den hier zu hörenden Liedern, wie auch bei den Sängerinnen, keinesfalls um die bekannten Titel beziehungsweise Künstlerinnen handelt, sondern auch hier verhältnismäßig unbekannte Musik dazu gepackt wurde. Dazu kommt, dass auch die einzelnen Lieder keineswegs durchgängig nach einem „Best Of…“ klingen, sondern mitunter schlicht und ergreifend schlecht sind und ganz eindeutig mit dem Label „Füllmaterial versehen werden können. Von daher muss die Frage erlaubt sein, wie viel Ausschuss sich auf den zahlreichen „New Woman“-Veröffentlichungen tummelte, dass ein „Very Best Of“ zu diesem Ergebnis führt.

Nichtsdestotrotz, vor allem auf der zweiten CD befinden sich ein paar schöne Nummern, die man so auch immer wieder gerne hört. Doch diese sind eben leider sehr rar gesät – deutlich zu rar. Vieles auf Titel „New Woman - The Very Best Of“ ist weder gut, noch ist es bekannt, sodass solch ein Kompilationsalbum sich selbst ad absurdum führt.

Fazit: Eine bunte Mischung aus Pop, R’n’B, Disco und Soul bekommt man auf „New Woman - The Very Best Of“ geboten. Die Musik ist dabei allerdings weder durchgängig gut noch durchgängig bekannt. Gerade auf CD1 tummeln sich jede Menge wahrlich schlechte und auch unbekannte Lieder, die man auch in keinen Charts in hohen Platzierungen finden konnte. Wegen den paar guten Liedern, die das Doppelalbum enthält, lohnt der Erwerb absolut nicht. Vier Punkte.

Anspieltipps: Angels (Robbie Williams), When You Say Nothing At All (Ronan Keating), Nothing Compares 2 U (Sinéad O’Connor)



Samstag, 7. Juli 2018

Frank Zappa – Sheik Yerbouti




Frank Zappa – Sheik Yerbouti


Besetzung:

Frank Zappa – lead guitar, lead (1-3, 9, 12, 15-18) and backing vocals


Gastmusiker:

Davey Moire – lead (6, 8) and backing vocals, engineer
Napoleon Murphy Brock – lead (17) and backing vocals
Andre Lewis – backing vocals
Randy Thornton – lead (17) and backing vocals
Adrian Belew – rhythm guitar, lead (5, 14) and backing vocals, Bob Dylan impersonation (2)
Tommy Mars – keyboards, backing and lead (17) vocals
Peter Wolf – keyboards, butter, flora margarine
Patrick O'Hearn – bass, lead (3, 6, 8) and backing vocals
Terry Bozzio – drums, lead (3, 4, 6, 8, 13, 17) and backing vocals
Ed Mann – percussion, backing vocals
David Ocker – clarinet


Label: Zappa Records


Erscheinungsdatum: 1979


Stil: Experimental Rock, Comedy Rock


Trackliste:

1. I Have Been In You (3:34)
2. Flakes (6:40)
3. Broken Hearts Are For Assholes (3:41)
4. I’m So Cute (4:27)
5. Jones Crusher (2:49)
6. What Ever Happened To All The Fun In The World (0:33)
7. Rat Tomago (5:14)
8. We’ve Got To Get Into Something Real (0:33)
9. Bobby Brown (2:49)
10. Rubber Shirt (2:45)
11. The Sheik Yerbouti Tango (3:55)
12. Baby Snakes (1:49)
13. Tryin’ To Grow A Chin (3:31)
14. City Of Tiny Lites (5:30)
15. Dancin’ Fool (3:42)
16. Jewish Princess (3:18)
17. Wild Love (4:09)
18. Yo’ Mama (12:41)

Gesamtspieldauer: 1:11:48



Wenn man viel Musik hört, möchte man sich selbstverständlich auch einen Überblick über die Größen der populären Musik verschaffen, an denen man bisher noch immer wieder vorbeigegangen ist. Also her mit dem erfolgreichsten Album des Frank Zappa, auf dem auch das Lied „Bobby Brown“ enthalten ist, welches den US-Amerikaner einem breiteren Publikum bekannt gemacht hat. „Sheik Yerbouti“ heißt dieses, verkaufte sich inzwischen über zwei Millionen Mal und ist die 26. Studio-Platte von insgesamt 62, die der US-amerikanische Musiker zu Lebzeiten veröffentlichte. Der Titel „Sheik Yerbouti“ ist eine Art Lautmalerei und steht für Shake Your Booty, was so viel bedeutet wie „Schüttel Deinen Hintern“, ein Disco-Titel der KC And The Sunshine Band aus dem Jahr 1976. Das Album erschien am 3. März 1979 in Form eines Doppelalbums und war gleichzeitig die erste Platte von Frank Zappa, die nach seinem Weggang von Warner Bros. Records auf dem eigenen Label Zappa Records erschien. Alle Titel auf „Sheik Yerbouti“ wurden live eingespielt und anschließend im Studio überarbeitet.

Man hört auf „Sheik Yerbouti“ eine Mischung aus experimentellem Rock und einer Art Spaß Rock. Dies alles wurde in ganz unterschiedliche musikalische Genres verpackt. Rock, Blues, Pop, Punk und noch viel mehr gibt es auf der Platte zu hören, kaum ein musikalisches Genre, welches auf „Sheik Yerbouti“ nicht auf die ein oder andere Art und Weise umgesetzt wurde. Manches davon klingt gewollt dissonant, anderes wieder gebiert sich als Ohrwurm, wie auch der Single-Hit „Bobby Brown“, der sich überall in den Charts platzieren konnte – bis auf in den USA. Den Radio-Stationen dort war das Stück zu vulgär und obszön, sodass es kurzerhand boykottiert wurde.

Die Texte des Frank Zappa sind auch auf dieser Platte häufig sehr witzig gehalten, ein genaues Hinhören lohnt sich da definitiv. Die Musik allerdings spaltet selbstverständlich. Diesbezüglich werden nämlich alle Grenzen und Konventionen ausgelotet und man hört manchmal erstaunt zu, was Frank Zappa da alles zusammen auf eine Schallplatte presste. Hier zum Beispiel das comic-hafte und auf den Punkt kommende „Baby Snakes“ und dann wieder solch eine, zwischenzeitlich fast schon an eine Improvisation erinnernde Nummer wie „Yo’ Mama“. Nicht jeder humoristische Ausflug des Frank Zappa muss da dem eigenen Humorverständnis entsprechen und so sind es gerade die rockig-experimentellen Stücke der Platte, die am meisten überzeugen. Hierin liegt auch begründet, dass das Album im weiteren Verlauf sehr viel besser wird. Sind die ersten Lieder noch sehr schräg und erinnern mitunter an Comedy, wenn zum Beispiel Adrian Belew Bob Dylan imitiert, so gestaltet sich die zweite Hälfte des Albums rockiger und auch interessanter. Des Weiteren gilt auch hier einmal mehr, wie es häufig bei guter Musik ist: Umso öfters gehört, umso interessanter und besser klingt das alles.

Fazit: Ein ganzes Füllhorn an Ideen schüttet Frank Zappa mit dem Doppelalbum „Sheik Yerbouti“ über seine Hörerinnen und Hörer aus. Manches darauf klingt nach „Spaß Rock“, anderes wiederum sehr experimentell. Am Überzeugendsten hören sich dabei die relativ unkonventionellen Rock-Stücke an, die ruhig auch die ein oder andere dissonante Stelle aufweisen können. Die Texte sind häufig sehr witzig gehalten, zu prüde sollte man beim Erkunden dieser allerdings nicht sein. Spannend klingt das alles wahrlich, geniale Musik höre ich hier allerdings nicht heraus, da vor allen Dingen der Beginn der Scheibe sehr zäh ist. Acht Punkte.

Anspieltipps: Bobby Brown, Tryin’ To Grow A Chin, Yo’ Mama, Wild Love



Freitag, 6. Juli 2018

Gnidrolog – In Spite Of Harry’s Toe-Nail




Gnidrolog – In Spite Of Harry’s Toe-Nail


Besetzung:

Colin Goldring – lead vocals, guitars, recorders, tenor sax, horn, harmonica
Stewart Goldring – lead guitar, vocals
Peter Cowling – bass, cello
Nigel Pegrum – percussion, flute, oboe, piano


Label: Beat Goes On Records (ursprünglich RCA Records)


Erscheinungsdatum: 1972


Stil: Progressive Rock


Trackliste:

1. Long Live Man Dead (9:44)
2. Peter (3:28)
3. Snails (7:15)
4. Time And Space (7:34)
5. Who Spoke (2:23)
6. In Spite Of Harry's Toenail (9:27)

Gesamtspieldauer: 39:54




Gnidrolog war eine englische Progressive Rock Band, die lediglich im Jahr 1972 insgesamt zwei Alben veröffentlichte und sich anschließend wieder auflöste. Gegründet wurde Gridnolog im Jahr 1969 von den Zwillingen Colin und Stewart Goldring sowie Peter Cowling und Nigel Pegrum. Der etwas seltsame Name ist ein Anagramm des Nachnamens der beiden Goldring-Zwillinge. Zuerst absolvierte die Band zahlreiche Auftritte in den einschlägigen Clubs und erst drei Jahre später erschien die erste Platte mit dem Namen „In Spite Of Harry’s Toe-Nail“ auf dem Plattenlabel RCA.

Auf dieser Scheibe ist Musik zu hören, die schon sehr an jene von Gentle Giant erinnert. Zumeist allerdings an jede der harmonische Ausflüge von Gentle Giant. Ein weiteres Kennzeichen der Musik der vier Engländer, welches ebenfalls auf Gentle Giant hindeutet, ist die nicht ganz alltägliche Instrumentenauswahl. Neben den eher „normalen“ Rock-Instrumenten kommen auch Saxophon, Horn, Harmonika, Cello, Flöte, und Oboe zum Einsatz. Das macht die Musik von Gnidrolog an sich schon mal besonders. Und in welcher Band gibt es noch einen Schlagzeuger, der zusätzlich auch Piano, Flöte und Oboe spielt?

All diese Instrumente deuten auf sehr viel Harmonie und Melodiösität in der Musik von Gnidrolog hin. Diese melodiösen Harmonien gibt es durchaus, doch Gnidrolog haben noch wesentlich mehr zu bieten. Manchmal klingt das Ganze auch einfach nur schräg und gewollt dissonant und kann sogar am Ende eines Liedes in ein fürchterliches Chaos münden. Somit kommt beim Hören des Albums niemals Langeweile auf, da Melodiösität und auch die Atonalität sich abwechseln. Dies ist auch der Grund, warum die Platte ganz eindeutig keine massentaugliche ist. Dementsprechend schlecht gestalteten sich auch die Verkäufe, was wohl zur Kurzlebigkeit der Band beitrug.

Die ersten Titel auf „In Spite Of Harry’s Toe-Nail“ sind ganz im Progressive Rock verhaftet. Sehr abwechslungsreiche Musik, mitunter sehr melodisch, dann jedoch wieder sehr dissonant. Spannend klingt das an jeder Stelle der Scheibe. Der Titeltrack, der in den ersten Ausgaben des Albums noch genauso in zwei Teile unterteilt war wie der Opener „Long Live Man Dead“, ist schließlich jedoch eine rockige Nummer, die nur noch Anleihen des Progressive Rock aufweist und so ähnlich von Wishbone Ash hätte stammen können. Allerdings auch das klingt in meinen Ohren.

Fazit: „In Spite Of Harry’s Toe-Nail“ ist ein spannendes und abwechslungsreiches Progressive Rock Album der englischen Band Gnidrolog geworden. Alle Facetten des klassischen Progressive Rock gibt es auf dieser Platte zu erhören. Von außergewöhnlicher Instrumentierung über wunderschöne Melodiösität bis zu atonalen Passagen, alles ist hier enthalten, was das Herz des Fans des Progressive Rocks der ersten Hälfte der 70er Jahre höherschlagen lässt. Spannende sowie abwechslungsreiche Musik, die zudem noch mit den Durchgängen wächst. Alles andere als alltäglich. Elf Punkte.

Anspieltipps: Long Live Man Dead, Who Spoke



Donnerstag, 5. Juli 2018

Queensrÿche – Promised Land




Queensrÿche – Promised Land


Besetzung:

Geoff Tate – vocals, saxophone, keyboards
Chris DeGarmo – lead guitar, piano, cello, sitar
Michael Wilton – rhythm guitar
Eddie Jackson – bass guitar
Scott Rockenfield – drums, percussion, tape effects


Label: EMI


Erscheinungsdatum: 1994


Stil: Progressive Metal


Trackliste:

1. 9:28 A.M. (1:43)
2. I Am I (3:57)
3. Damaged (3:58)
4. Out of Mind (4:35)
5. Bridge (3:30)
6. Promised Land (7:58)
7. Dis Con Nect Ted (4:44)
8. Lady Jane (4:14)
9. My Global Mind (4:21)
10. One More Time (4:18)
11. Someone Else? (5:00)


Bonus Tracks der Wiederveröffentlichung im Jahr 2003:

12. Real World (vom Soundtrack zum Film „Last Action Hero”) (4:23)
13. Someone Else? (Gesamte Band Version) (7:13)
14. Damaged (Live, The Astoria Theatre, London, UK am 20. Oktober 1994) (4:03)
15. Real World (Live, The Astoria Theatre, London, UK am 20. Oktober 1994) (3:42)

Gesamtspieldauer: 1:07:47




„Promised Land“ heißt das fünfte Studioalbum der US-amerikanischen Heavy Metal Band Queensrÿche. Die Platte erschien am 18. Oktober 1994 auf dem Plattenlabel EMI. „Promised Land“ ist das Album von Queensrÿche, welches in den USA mit Platz 8 die höchste Chart-Platzierung erreichte. Gleichzeitig ist es die Platte, die sich in der Historie von Queensrÿche am zweitbesten verkaufte – nach dem Vorgänger-Album „Empire“ und noch vor der wohl bekanntesten Platte der Band, „Operation: Mindcrime“. Am 10. Juni 2003 erfolgte eine Wiederveröffentlichung des Albums mit insgesamt vier Bonus-Titeln.

Auf „Promised Land“ hört man den für Queensrÿche so typischen ProgMetal, der sich deutlich vom Metal anderer Bands unterscheidet. Die Lieder von Queensrÿche sind vielschichtiger und deutlich abwechslungsreicher, als so manch dumpfes Gestampfe mit der Grundordnung Strophe – Refrain – Strophe – Refrain – Solo – Strophe – Refrain. Dabei schaffen es die Musiker von Queensrÿche wunderbar mit Atmosphären und Stimmungen zu spielen. Sanften und sehr harmonischen Passagen stehen kompromissloser Metal gegenüber, der konsequent und geradlinig rockt.

Das Manko dieses Albums ist allerdings, dass der Platte die wirklich großartigen Lieder abgehen. Vieles auf „Promised Land“ klingt gut, doch nichts so richtig überragend. Soll heißen, das Album unterhält, schafft es jedoch nicht wirklich zu begeistern. Es gibt keine Ausfälle auf der Scheibe, allerdings eben auch keine echten Höhepunkte, die sich längerfristig im Gehör festsetzen. Um hier doch wenigstens ein kleineren Höhepunkt zu erwähnen, sei an dieser Stelle das Titellied und mit knapp acht Minuten auch längste Stück des Albums erwähnt. Beim Titel „Promised Land“ klingen Queensrÿche für das Album ungewöhnlich anders, dunkel und spannend. Das Lied ist dabei eine durchaus eingängige und abwechslungsreiche Rock-Nummer, während der dem Saxophon eine größere Rolle zugedacht wurde. Besonders gelungen klingt dabei der volle, dichte und doch auch sphärische Ausklang des Liedes, der sich über fast die letzten drei Minuten hinzieht.

Vier Zugaben enthält die Wiederveröffentlichung der Scheibe, wobei vor allen Dingen die Nummer „Real World“ aus dem Soundtrack zum Film „Last Action Hero“ sehr überzeugt. Rockband trifft auf ein Orchester. Ein wenig pathetisch klingt das Ganze freilich, trotzdem setzt sich der Melodiebogen sofort fest, die Musik nimmt Fahrt auf und klingt am Schluss schließlich wieder sanft aus. Das Lied hört man auch noch mal in einer Live-Einspielung, natürlich nun weniger aufwendig arrangiert, dafür in einer deutlich rockigeren Version. Auch so wirkt die Nummer. Dazu gibt es noch die Live-Ausgabe des Titels „Damaged“ sowie das Lied „Someone Else?“, welches nun von der gesamten Band eingespielt wurde und nicht nur in Form von Gesang, der vom Piano begleitet wird. Die offizielle, ruhigere Version überzeugt mich in diesem Fall mehr.

Fazit: Man bekommt mit „Promised Land“ ein durchaus typisches Album von Queensrÿche zu hören, wenn man zumindest an die erste Hälfte der 90er Jahre denkt. Die Musiker schaffen es einmal mehr schöne Atmosphären zu erschaffen. Abwechslungsreich und melodiös klingt das Album ebenfalls. Was ein wenig fehlt, das sind die absoluten Höhepunkte, an die man sich sofort erinnert, wenn man an „Promised Land“ denkt. Trotzdem ist die Scheibe wahrlich keine schlechte. Neun Punkte.

Anspieltipps: Promised Land, Someone Else?, Real World