Dienstag, 9. Juni 2020

Rush – Presto




Rush – Presto


Besetzung:

Geddy Lee – bass guitar, vocals, synthesizers
Alex Lifeson – electric and acoustic guitars
Neil Peart – drums, electronic percussion


Gastmusiker:

Rupert Hine – additional keyboards and backing vocals
Jason Sniderman – additional keyboards


Label: Anthem Records


Erscheinungsjahr: 1989


Stil: Rock


Trackliste:

1. Show Don‘t Tell (5:01)
2. Chain Lightning (4:33)
3. The Pass (4:50)
4. War Paint (5:24)
5. Scars (4:07)
6. Presto (5:46)
7. Superconductor (4:47)
8. Anagram (For Mongo) (3:59)
9. Red Tide (4:30)
10. Hand Over Fist (4:11)
11. Available Light (5:03)

Gesamtspieldauer: 52:15



„Presto“ heißt das dreizehnte Studioalbum der kanadischen Rock Band Rush. Es erschien am 21. November 1989 auf dem Plattenlabel Atlantic Records beziehungsweise dem Label Anthem Records. „Presto“ kletterte in Kanada bis auf Platz 7 und in den Vereinigten Staaten bis auf Platz 16 der Charts. Die Titel „Show Don‘t Tell“, „The Pass“ sowie „Superconductor“ wurden als Singles ausgekoppelt.

Auf „Presto“ hört man einen mehr gitarrenorientierten Sound als noch auf den Vorgängeralben, die deutlich mehr vom Keyboard beeinflusst waren. Dabei rockt die Scheibe ganz gut, lässt allerdings auch immer wieder poppige Ausflüge in die Musik mit einfließen. Das klingt alles ganz nett, wenn auch nicht richtig begeisternd. Hard Rock ist das kaum mehr, eher eine poppig rockige Mischung, der man die Eingängigkeit allerdings keinesfalls absprechen kann. Doch auch wenn man auf „Presto“ noch eingängige Melodien entdeckt, den progressiven Anteil in den Liedern von Rush, den sucht man hier vergebens. Diesen hatten die späten 80er Jahre Rush anscheinend endgültig ausgetrieben.

„Presto“ läuft so ein wenig durch, ohne allzu große Höhepunkte, allerdings auch ohne Ausfälle. Am Interessantesten klingt für mich die rockige, eingängige und für „Presto“ ziemlich abwechslungsreiche Nummer. Mit diesem Lied erheben sich Rush doch ein wenig über den Mainstream Rock-Pop der 80er Jahre. Leider steht dieser Titel jedoch nicht stellvertretend für den Rest der Platte.

Fazit: Eingängigen poppigen Rock bekommt man auf „Presto“ geboten. Das klingt alles melodisch, niemals vertrackt oder schräg, ohne dabei jedoch Ohrwürmer zu erzeugen. Wer auf Mainstream Rock steht wird auf „Presto“ sicherlich fündig, denn die Melodien wirken durchaus im Moment des Hörens. Begeistern kann mich das alles jedoch nicht, dazu klingt es einfach zu gewöhnlich. Acht Punkte.

Anspieltipps: Red Tide



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