Dienstag, 14. August 2018

Olli Schulz und der Hund Marie – Warten auf den Bumerang




Olli Schulz und der Hund Marie – Warten auf den Bumerang


Besetzung:

Olli Schulz – Gitarre, Stimme, Chor
Max Schröder – Gitarre, Schlagzeug, Stimme, Klavier, Tambo


Gastmusiker:

Dennis – Bass, Gitarre, Tasten
Moses – Chor, Vinyl, Sounds
Mark Tevassol – Chor
Pola Roy – Chor
Arnis Teutoburg-Weiss – Chor
Ben – Klavier, Schlagzeug
Andre – Schlagzeug
Miriam Voß – Streicher
Bettina Hahn – Streicher
Marili Werle – Streicher
Ruth May – Streicher
Hammari Spiegel – Streicher
Sherin Sorour – Streicher
Tatjana Merzyn – Streicher
Kristina Moser – Streicher
Nikolaus Barnat – Streicher
Daniel Sorour – Streicher
Benjamin Sprick – Streicher
Katharina Kühl – Streicher
Judith Holofernes – Stimme
B.deutung – Cello
Martin von Villiez – Tuba


Label: Universal Music


Erscheinungsdatum: 2006


Stil: Pop, Rock


Trackliste:

1. In jede Richtung (2:58)
2. Wenn die Music nicht so laut wär' (3:17)
3. Keiner hier bewegt sich (Wir fallen) (2:48)
4. Unsichtbarer Vogel (3:29)
5. Schritt für Schritt (2:23)
6. Medizin (3:35)
7. Rückspiegel (4:26)
8. Wenn das Leben dich beißt (5:40)
9. Was macht man bloß mit diesem Jungen? (2:37)
10. Armer Vater (3:24)
11. Kleine Meise, großes Herz (2:09)

Gesamtspieldauer: 36:53




In den Jahren 2003 bis 2006 veröffentlichte Olli Schulz drei Alben unter der Überschrift „Olli Schulz und der Hund Marie“. „Der Hund Marie“ steht dabei für den Gitarristen Max Schröder, der auch mit der Band Tomte Erfolge verzeichnete. Das letzte Album, welches in dieser Konstellation erschien, heißt „Warten auf den Bumerang“ und wurde im Jahr 2006 auf dem Plattenlabel Universal Music veröffentlicht. Seitdem hat es mit einer Zusammenarbeit der beiden Musiker nicht mehr geklappt und die Beiden veröffentlichen seitdem getrennt voneinander Platten, eine weitere Zusammenarbeit ist dabei allerdings angeblich jedoch nicht ausgeschlossen.

Auf „Warten auf den Bumerang“ hört man einprägsamen und melodiösen Pop bis Rock, der überwiegend ruhig gehalten ist und eher in den Stimmungen der Melancholie und Traurigkeit verhaftet ist, denn die Spaßfraktion bedient. Man benötigt für diese Scheibe auch keine Anlaufzeit, einmal auf- beziehungsweise eingelegt und die Musik wirkt. Dieser eine herausragende Titel ist auf „Warten auf den Bumerang“ zwar nicht enthalten, trotzdem unterhält die Platte sehr gut, denn einen Ausfall gibt es auf diesem Album ebenfalls nicht zu beklagen.

Nichts zum Überspringen oder Auslassen vorhanden, dafür jede Menge Musik die klingt und wirkt. Am eingängigsten und packensten klingen die beiden Lieder „Wenn das Leben dich beißt“ sowie „Armer Vater“. Erster Titel hat einen tollen Groove, der durch einige Streicher mit vermittelt wird und „Armer Vater“ klingt so wunderschön traurig. Dazu verfügen beide Lieder über sehr schöne Texte, die mitzuhören sich lohnen. Überhaupt die Texte, für die sich Olli Schulz verantwortlich zeigt, wohingegen die Musik eine Gemeinschaftsproduktion von Olli Schulz und Max Schröder ist. Diese lohnen sich bei Olli Schulz fast immer. Mal nachdenklich, dann wieder lustig oder gar etwas bissig. Und praktisch keine Liebeslieder – schön.

Fazit: Ein schönes und abwechslungsreiches Album ist „Warten auf den Bumerang“ von Olli Schulz und der Hund Marie geworden. Deutsch-Pop bis Deutsch-Rock der eingängigen und intelligenteren Sorte. Die Texte wirken, die Musik zu allermeist ebenfalls, auch wenn auf diesem Album kein absoluter Ohrwurm enthalten ist. Doch „Warten auf den Bumerang“ lohnt trotzdem. Neun Punkte.

Anspieltipps: Keiner hier bewegt sich, Wenn das Leben dich beißt, Armer Vater



Montag, 13. August 2018

No-Man – Returning Jesus




No-Man – Returning Jesus


Besetzung:

Tim Bowness – vocals
Steven Wilson – instruments


Gastmusiker:

Colin Edwin – bass guitar and double bass
Steve Jansen – drums
Ian Carr – trumpet on “Only Rain“
Ben Christophers – acoustic guitar on “Only Rain“ and “Slow It All Down“
Ian Dixon – trumpet on “No Defense“, flugelhorn on “Slow It All Down“ and “Close Your Eyes“
Rick Edwards – percussion on “Close Your Eyes“
David Kosten – synthesizer and cymbal on “Only Rain“
Theo Travis – saxophone and flute


Label: KScope


Erscheinungsdatum: 2001


Stil: Ambient, Psychedelic


Trackliste:

CD1:

1. Only Rain (7:28)
2. No Defence (5:20)
3. Close Your Eyes (8:25)
4. Carolina Skeletons (5:08)
5. Outside The Machine (5:46)
6. Returning Jesus (5:19)
7. Slow It All Down (3:42)
8. Lighthouse (8:13)
9. All That You Are (4:50)

CD2:

1. Something Falls (3:34)
2. Close Your Eyes (EP Version) (7:47)
3. Carolina Reprise (3:01)
4. Until Tomorrow - hifi (2:59)
5. Chelsea Cap (5:26)
6. Darkroom (3:52)
7. Until Tomorrow - lofi (3:15)
8. Song About The Heart (2:48)
9. Lighthouse (First Demo) (10:27)
9. Darkroom (Alternate Version) (5:35)
10. Like A Child (4:10)
11. Chelsea Cap (Alternate Version) (6:50)
12. Lighthouse (Second Demo) (8:56)
13. Slow It All Down (Long Version) (5:13)
14. All That You Are (Demo) (4:42)

Gesamtspieldauer: CD1 (54:15) und CD2 (1:18:41): 2:12:56



„Returning Jesus“ heißt das vierte Studio-Album des Duos Tim Bowness und Steven Wilson, die ihre Platten zusammen unter dem Bandnamen No-Man veröffentlichen. „Returning Jesus“ erschien am 27. März 2001 in Form einer CD, die die hier aufgeführte CD1 enthielt und in Form einer Vinyl-Ausgabe, auf der die oben angegebenen Titel auf drei LPs untergebracht worden waren. Am 3. November 2017 gab es auf dem Plattenlabel KScope eine Wiederveröffentlichung des Albums in Form einer Doppel-CD, die nun alle Lieder wie die ursprüngliche 3er LP enthält.

„Returning Jesus“ ist noch mal deutlich ruhiger geartet, als die beiden Nachfolge-Alben. Mitunter schrammt die Musik sehr nahe am Genre des Ambient vorbei, taucht an der einen oder anderen Stelle sogar in dieses ein. Oftmals klingt die Musik von No-Man auf „Returning Jesus“ sphärisch, leicht schwebend. Somit ergibt sich auch der Umstand, dass auf dieser Platte nicht die eingängigen Melodien zu hören sind – auch wenn darauf Vieles ins Ohr geht. Viel mehr geht es auf „Returning Jesus“ um Atmosphären, die luftig leicht und doch zumeist getragen transportiert werden. Stimmungen werden erzeugt, die die Hörerin und den Hörer sanft umgarnen, einhüllen und schließlich wieder freigeben. Das mag für manche sicherlich ein wenig langweilig klingen, intensiv klingt es allerdings ganz gewiss.

Außer dem Titel „Outside The Machine“, der ein wenig zu soulig klingt, lohnen alle Stücke. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle das Titellied, welches die besondere Atmosphäre des gesamten Albums besonders gut transportiert. Ein klein wenig klingt es schräg, versetzt, mitunter nur angedeutet und dabei immer, trotz aller Zerbrechlichkeit, packend. Auch „Lighthouse“ sollte an dieser Stelle Erwähnung finden. Ein Lied, welches sich steigert und in einen sehr packenden Instrumentalteil mündet, um schließlich sehr relaxt wieder daraus zu entweichen. Der Ansatz der Zerbrechlichkeit der Musik lässt sich auf viele der weiteren Stücke übertragen, sodass „Returning Jesus“ trotz der hier nicht ganz so vorhandenen Melodiösität durchaus eingängig klingt.

Mit der im November 2017 remasterten Version der Platte, bekommt man nun auch alle Zugaben mitgeliefert, die ursprünglich nur auf Vinyl erhältlich waren. Auf der zweiten CD befindet sich die EP „Carolina Skeletons“, diverse Demos und alternative Aufbauten und Abmischungen von Liedern, die auf dem „offiziellen“ Album bereits vorhanden sind. Die Stimmung ist dieselbe und auch wenn man durch das Vorhandensein alternativer Versionen schon einige Nummern kennt, stellt diese Zugabe eine wirklich lohnende Erweiterung dar, welche das Hörerlebnis im selben Stil verlängert.

Fazit: Sanft, zart und sehr atmosphärisch ist die Musik von No-Man auf „Returning Jesus“. Dabei steht weniger die Melodie, sondern sehr viel mehr die mit den einzelnen Liedern transportierte Stimmung im Vordergrund. Ab und an taucht das Gehörte dabei sogar in das Genre des Ambient ein. Mit der Neuauflage des Albums im Jahr 2017 erhält man eine lohnende Ausweitung dieser Musik, in die sich nun noch länger einzutauchen lohnt. Zehn Punkte.

Anspieltipps: Returning Jesus, Lighthouse, All That You Are



Sonntag, 12. August 2018

Muse – The 2nd Law




Muse – The 2nd Law


Besetzung:

Matthew Bellamy – lead vocals (tracks 1-9, 12-13), guitar, keyboards, synthesizers, orchestral arrangements
Christopher Wolstenholme – bass, synthesizers, backing vocals, lead vocals (tracks 10-11)
Dominic Howard – drums, percussion, synthesizers


Gastmusiker:

David Campbell – conductor and additional orchestral arrangements
Alyssa Park – first violinist
Gerardo Hilera – violin
Josefin Vergara – violin
Kevin Connolly – violin
Mario Deleon – violin
Michele Richards – violin
Ruth Bruegger – violin
Sara Parkins – violin
Sara Thornblade – violin
Serena McKinny – violin
Songa Lee – violin
Tamara Hatwan – violin
Andrew Duckles – principal viola
Alma Fernandez – viola
David Walther – viola
Matthew Funes – viola
Steve Richards – principal cello
Erika Duke-Kirkpatrick – cello
George Kim Scholes – cello
Suzie Katayama – cello
Dave Stone – bass
Oscar Hidalgo – bass
Rodrigo D'Erasmo – additional violin on “Prelude“ and “Explorers“
Daniela Savoldi – additional cello on “Prelude“ and “Explorers“
Wayne Bergeron – trumpet solo on “Supremacy“
Joseph Meyer – french horn
Nathan Campbell – french horn
Alan Kaplan – trombone
Charles Morillas – trombone
Craig Gosnell – trombone
Nick Lane – trombone
Charles Findlay – trumpet on “Panic Station“
Steven Madaio – trumpet on “Panic Station“
Tom Saviano – tenor saxophone
Donald Markese – baritone saxophone
Katie Razzall – spoken words on “The 2nd Law – Unsustainable“ and “The 2nd Law – Isolated System“
Tom Kirk – additional chanting on “Survival“
Bingham Bellamy – Additional sound effects on “Follow Me“
Aaron Page – choir
Antonio Sol – choir
Baraka Williams – choir
Beth Anderson – choir
Bobbi Page – choir
Christian Ebner – choir
Chyla Anderson – choir
Clydene Jackson – choir
Edie Lehmann Boddicker – choir
Francesca Proponis – choir
Gabriel Mann – choir
Gerald White – choir
Gregory Jasperse – choir
Gregory Whipple – choir
Guy Maeda – choir
Joannna Bushnell – choir
John Kimberling – choir
Karen Harper – choir
Karen Whipple Schnurr – choir
Kathryn Reid – choir
Kimberley Lingo Hinze – choir
Michael Geiger – choir
Oren Waters – choir
Raven Kane – choir
Reid Bruton – choir
Robert Joyce – choir
Scottie Haskell – choir
Susie Stevens Logan – choir
Teri Koide – choir
Walter Harrah – choir


Label: Warner Bros Records


Erscheinungsdatum: 2012


Stil: Art Rock, Art Pop


Trackliste:

1. Supremacy (4:55)
2. Madness (4:41)
3. Panic Station (3:04)
4. Prelude (0:57)
5. Survival (4:17)
6. Follow Me (3:50)
7. Animals (4:22)
8. Explorers (5:46)
9. Big Freeze (4:39)
10. Save Me (5:08)
11. Liquid State (3:02)
12. The 2nd Law: Unsustainable (3:48)
13. The 2nd Law: Isolated System (5:00)

Gesamtspieldauer: 53:36




„The 2nd Law“ heißt das sechste Studioalbum der englischen Rockband Muse. Es wurde am 1. Oktober 2012 auf dem Platenlabel Warner Bros. veröffentlicht. Der Titel des Albums bezieht sich auf das zweite Gesetz der Thermodynamik und das Cover-Art des Albums enthält eine Karte der Hirnströme, die dem „Human Connectome Project“ entnommen wurde. Die Aufnahme des Albums begann im Oktober 2011 und endete erst fast ein Jahr später, im August 2012. „The 2nd Law“ enthält insgesamt dreizehn Titel, fünf davon wurden als Singles ausgekoppelt. Das waren die Lieder „Survival“, „Madness“, „Follow Me“, „Supremacy“ und „Panic Station“. „The 2nd Law“ wurde vom Rolling Stone Magazine auf Platz 46 der 50 besten Alben des Jahres 2012 gesetzt.

Trotz dieses Lobes war die Freude über „The 2nd Law“ nicht uneingeschränkt positiv. Dieser progressive Ansatz in der Musik von Muse auf früheren Veröffentlichungen war deutlich einem sehr viel angepassteren Sound gewichen. Zum Teil wildert die Band sogar in den Gefilden des Synthie Pop. Vieles auf „The 2nd Law“ klingt sehr viel massentauglicher und auch fast durchgängig radiokonform. Trotzdem ist die Musik auf diesem Album noch eindeutig mit dem Stempel „Muse“ versehen. Das liegt jedoch nicht nur am unverwechselbaren Gesang des Matthew Bellamy, auch sonst erklingen viele Arrangements und Sounds noch ganz in dem so typischen Stil von Muse. Manchmal nahe am Bombast vorbeischrammend ist die Musik zu jedem Zeitpunkt und in jedem Lied eingängig und melodiös gehalten und manchmal dabei sogar zudem tanzbar.

Zwar überzeugt nicht alles restlos auf „The 2nd Law“, doch die Scheibe verfügt durchaus auch über Höhepunkte. Da wäre zum einen gleich der zunächst rockige Opener „Supremacy“ zu nennen, der mit verschiedenen Atmosphären spielt und bei dem die Streicher wunderschön in die sanften, wie die rockigen Abschnitte mit integriert wurden. „Survival“ erhält viel Spannung durch den Chorgesang und klingt genau dadurch auch sehr intensiv. Das Lied „Animals“ geht sehr gut ins Ohr und schließlich ist da das letzte Lied des Albums, der zweite Teil des Titelliedes „The 2nd Law: Isolated System“. Genau diese Instrumental-Nummer geht noch am weitesten in die Richtung des Art Rock, ist sehr vielschichtig aufgebaut, klingt bereits beim ersten Mal des Hörens überzeugend und verfügt über einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Ein klasse Lied, der Höhepunkt auf „The 2nd Law“. Das entsprechende Video zum Lied ist durchaus die dafür zu investierenden fünf Minuten Lebenszeit wert.

Fazit: Auch wenn das sechste Studioalbum der englischen Band Muse mit dem Titel „The 2nd Law“ etwas massenkompatibler geworden ist, so bleibt es doch ganz eindeutig ein Muse-Album. Nicht alles darauf ist zwar begeisternd, doch einige Höhepunkte lassen sich allemal auf dem Album entdecken. Zwischen Synthie Pop in Ausnahmefällen und spannendem Art Rock bietet „The 2nd Law“ seinen Hörerinnen und Hörern eine ganze Menge an abwechslungsreicher Musik. Neun Punkte.



Anspieltipps: Supremacy, Survival, Animals, The 2nd Law: Isolated System




Samstag, 11. August 2018

Kilbey Kennedy – Glow And Fade




Kilbey Kennedy – Glow And Fade


Besetzung:

Keine Instrumentenangabe


Label: Golden Robot Records


Erscheinungsdatum: 2017


Stil: Indie Electronic, Neo-Psychedelia, Ambient Pop


Trackliste:

1. Glow And Fade (4:30)
2. The Game Never Changes (16:05)
3. They Know (3:58)
4. We Are Still Waiting (3:45)
5. The Law Of The Jungle (5:19)
6. Levitate (4:34)
7. The Story Of Jonah (4:38)
8. One Is All (4:23)

Gesamtspieldauer: 47:17




Kilbey Kennedy ist eine Band die sich aus Steven John Kilbey, Sänger, Bassist und Songwriter der australischen Band The Church und Martin Kennedy, Gründer und Mitglied der australischen Electronic Band All India Radio zusammensetzt. „Glow And Fade“ ist bereits die elfte Veröffentlichung des Duos und erschien im Jahr 2017 auf dem Plattenlabel Golden Robot Records. Über die Besetzung und den Einsatz der Instrumente gibt das Booklet leider keine Auslkunft.

Sphärischen und sehr relaxten Electronic Pop bis Rock servieren einem die beiden Herren auf diesem Album. Auf diversen Seiten im Internet kann man dabei nachlesen, dass die Musik von Kilbey Kennedy sehr an jene von Pink Floyd angelehnt sei, des Öfteren sogar stark danach klingen würde. Nun Pink Floyd und Kilbey Kennedy machten oder machen Musik, das ist die Gemeinsamkeit der beiden Bands. Ansonsten klingt bei Kilbey Kennedy nichts nach Pink Floyd. Ein Umstand, der allerdings nichts über die Qualität der Musik aussagt, denn diese ist durchaus hörenswert – wenn auch nicht durchgängig.

Die Lieder von Kilbey Kennedy klingen nach Weite und Sehnsucht, nach Weltraum und Heimweh, nach Verlust und Suche. Und sie klingen immer dann besonders überzeugend, wenn nicht ein dumpfes und monotones Gestampfe, mittels des Drum-Computers, das Ganze in die Ecke des Synthie-Pop manövriert, wie beim Titel „We Are Still Waiting“. Dann hört sich die Musik von John Kilbey und Martin Kennedy gar nicht mehr gut, sondern sehr viel eher billig und auch nervend an. Großartig und gleich sehr viel gelungener klingt dagegen „The Game Never Changes“. Hört man zu Beginn des Stücks Astronauten sprechen, so setzt sich dieser Eindruck auch sofort musikalisch fort. Eine sehr schöne entspannte und sphärische Nummer, mit sanftem und ebenso entspannten Gesang ausgestattet, die sich immer wieder wandelt und neu erfindet. Auch hier gibt es synthetische Abschnitte, die in andere, von der akustischen Gitarre dominierte Passagen münden. Hier klingt nun auch der manchmal ebenfalls, neben dem „richtigen“ Schlagzeug vorhandene Drum-Computer erträglicher. Weiterer Höhepunkt der Platte ist das intensive und sehr eingängige „The Story Of Jonah“. Allein für diese beiden Nummern lohnt sich der Erwerb der Platte.

Fazit: Eine sehr sphärische „Angelegenheit“ ist das Album „Glow And Fade“ vom Duo Kilbey Kennedy. Nicht alles weiß darauf zu überzeugen, denn wenn die Musik in die Synthie-Pop-Ecke abdriftet, bereiten die Lieder der beiden Australier weit weniger Freude. Das kommt glücklicherweise nicht zu häufig auf „Glow And Fade“ vor und andere Titel sind dafür umso lohnender und verströmen dabei einen überaus eingängigen und zum Teil auch sehr abwechslungsreichen Ambient Pop Eindruck. Acht Punkte.

Anspieltipps: The Game Never Changes, The Story Of Jonah



Freitag, 10. August 2018

Udo Lindenberg – Dröhnland Symphonie




Udo Lindenberg – Dröhnland Symphonie


Besetzung:

Udo Lindenberg – Gesang, Schlagzeug, Perkussion


Gastmusiker:

Bertram Engel – Schlagzeug
Gebhard Gloning – Saxophone
Dave King – Bass
Jean Jacques Kravetz – Keyboards
Thomas Kretschmer – Gitarre
Neppie Noya – Percussion
Steffi Stephan – Bass
Paul Vincent – Gitarre


Label: Warner Music


Erscheinungsdatum: 1978


Stil: Deutsch Rock, Rock’n‘Roll


Trackliste:

1. Dröhnland-Ouvertüre (3:05)
2. Øle Pinguin (4:34)
3. Höllenfahrt (3:59)
4. Lady Whisky (5:08)
5. Guten Tag, Ich heiße Schmidt (3:43)
6. Na und?! (4:21)
7. Bett-Män (3:52)
8. Angelika (3:35)
9. Bis ans Ende der Welt (2:36)
10. Svenska Flicka (4:09)

Gesamtspieldauer: 39:05



„Dröhnland Symphonie“ heißt das zehnte Studio-Album des Udo Lindenberg, welches am 1. Dezember 1978 ursprünglich auf dem Plattenlabel Teldec veröffentlicht wurde. Inzwischen ist auch dieses Album in einer remasterten Version auf dem Label Warner Music erschienen.

Auch „Dröhnland Symphonie“ ist – wie praktisch alle Alben des Udo Lindenberg – angefüllt mit oftmals sehr witzigen Texten. Reimen müssen sich die Worte dabei nicht unbedingt und neue Wortschöpfungen waren für Udo Lindenberg schon immer ein probates Mittel, Texte passender und auch spannender klingen zu lassen. Da macht es immer Spaß zuzuhören. Einmal mehr sind auch auf „Dröhnland Symphonie“ Lieder enthalten, die direkt oder indirekt das Thema Alkohol beziehungsweise Drogen allgemein beinhalten. Themen, die die Lieder des Udo Lindenberg immer begleiteten. Dazu etwas Sozial-Kritik und das Werben für mehr Toleranz. Alles interessant und gelungen und niemals platt verpackt.

Leider nur weiß die Musik auf der „Dröhnland Symphonie“ nicht zu überzeugen. Kein Lied ist darauf enthalten, welches sich im Ohr festsetzt, kein Titel, der zumindest etwas bekannter wäre und auch heutzutage noch ab und an im Radio gespielt werden würde. Ein Wiedererkennungswert ist nur dadurch enthalten, dass zum Beispiel beim Lied „Guten Tag, Ich heiße Schmidt“, jener „Herr Schmidt“ in einer Mickey Mouse Stimme mitsingt. Besonders originell war das Ende der 70er Jahre auch schon nicht mehr. David Bowie hatte so etwas schon mal zehn Jahre zuvor im Titel „The Gnome“ ausprobiert. Irgendwie klingt das allerdings immer wie Vader Abraham und seine „lustigen“ Schlümpfe. Diese eingängigen Melodien, die sich festsetzen, die fehlen leider auf „Dröhnland Symphonie“ und sind noch am ehesten im Opener und Titellied „Dröhnland Symphonie“ und im letzten Lied „Svenska Flicka“ enthalten – doch das sind beides Instrumentalnummern.

Fazit: Die Texte der Lieder auf „Dröhnland Symphonie“ sind wie gewohnt sehr gelungen, wenn man den Humor des Udo Lindenberg teilt. Von der Musik kann man das jedoch leider kaum sagen, sie läuft einfach so durch, ohne irgendwelche großartigen Spuren zu hinterlassen. Von daher ist die „Dröhnland Symphonie“ ganz bestimmt nicht die beste Platte des Udo Lindenberg und lohnt sich für all jene besonders, die gerne ihre Sammlung komplettieren möchten. Essentiell ist das alles wohl jedoch eher nicht. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Dröhnland-Ouvertüre, Svenska Flicka



Donnerstag, 9. August 2018

Matthias Reim – Reim




Matthias Reim – Reim


Besetzung:

Matthias Reim – Gesang


Gastmusiker:

Heike Neumeyer – the voice
Thomas Maser – guitars
Keine weiteren Angaben


Label: Polydor


Erscheinungsdatum: 1990


Stil: Pop, Deutscher Schlager, Deutsch Rock


Trackliste:

1. Verdammt ich lieb’ dich (3:41)
2. Was ist nur los (3:29)
3. Ganz egal (wie wir das Ding auch dreh'n) (3:39)
4. Du hast mir den Kopf verdreht (3:32)
5. Gib uns nicht auf (3:43)
6. Ich hab’ geträumt von dir (3:25)
7. Maskenball (3:24)
8. Bastian (Blaulicht in der Nacht) (3:07)
9. Selten so gelacht (niemals so geweint) (3:29)
10. Doch da war mehr (4:28)

Gesamtspieldauer: 35:57




Kurz mit „Reim“ betitelte der deutsche Sänger Matthias Reim sein erstes Solo-Album, das am 15. Juni im Jahr 1990 auf dem Plattenlabel Polydor erschien. Darauf zu hören ist eine Mischung aus Deutschem Schlager, Pop und auch Rock. Das Album ist das erfolgreichste in der Karriere des Matthias Reim geworden und verkaufte sich über 1,7 Millionen Mal. Die Platte kletterte in Deutschland und der Schweiz auf Platz 1 der Charts, in Österreich bis auf Platz 2. In Deutschland hielt sich „Reim“ ein gutes Jahr in den Hitparaden.

Der Erfolg der Platte überrascht nicht wirklich, denn die sich darauf befindlichen Lieder sind allesamt melodiös und eingängig. Traurig sind dagegen wieder mal die Texte die, wie so häufig in der populären Musik, hauptsächlich vom Liebesschmerz oder aber von glücklichen Herzen handeln. Diese musikalische Mischung aus Schlager, Pop und Rock geht jedoch ohne große Umwege ziemlich schnell ins Ohr und hält für viele Hörerinnen und Hörer etwas parat. Ganz bestimmt nicht sehr überraschend, dass sehr viele Menschen auf „Reim“ etwas für sich finden können und konnten.

Das bekannteste Lied der Platte ist selbstverständlich der Mega-Hit des Matthias Reim „Verdammt ich lieb’ dich“. Diesen Titel hat wohl jede und jeder schon einmal zumindest im Radio gehört und auch wenn man ihn nicht mögen sollte, eine gewisse Ohrwurmqualität ist diesem Stück zweifelsohne nicht abzusprechen. Ebenfalls in diese Richtung tendiert die Nummer „Ich hab’ geträumt von dir“, welches als Single-Auskopplung ebenfalls sehr erfolgreich auf den diversen Radiostationen rauf und runter lief und in den Charts weit nach oben kletterte. Die restlichen Stücke erheben, genau wie die bereits erwähnten zwei Lieder, kaum den Anspruch besonders anspruchsvolle Musik zu sein doch, dass sie klingen, kann man ihnen kaum absprechen.

Fazit: Eine ganz nette und überaus eingängige Mischung aus Schlager, Pop und Rock hat Matthias Reim auf seinem ersten Album „Reim“ für eine Hörrinnen und Hörer zusammengestellt. Die Lieder klingen melodiös und bleiben hängen. Die Texte quellen dabei leider über vor Schmalz und Liebesgesäusel. Bei vergleichbarer englischsprachiger Musik ist das allerdings leider häufig ebenfalls so. „Love sells“. Wer poppig-rockigen Schlager mag, der auch ins Ohr geht, kann mit „Reim“ von Matthias Reim ganz bestimmt nichts falsch machen. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Verdammt ich lieb’ dich, Ich hab’ geträumt von dir, Bastian (Blaulicht in der Nacht)



Mittwoch, 8. August 2018

Pur – Seiltänzertraum




Pur – Seiltänzertraum


Besetzung:

Hartmut Engler – Stimme
Ingo Reidl – Tasten
Roland Bless – Schlagzeug, Gesang
Joe Crawford – Bässe, Gesang
Rudi Buttas – Gitarren


Label: Intercord Records


Erscheinungsdatum: 1993


Stil: Pop


Trackliste:

1. Hör gut zu (4:20)
2. Seiltänzertraum (6:08)
3. Indianer (3:58)
4. Neue Brücken (4:24)
5. Hey du (3:57)
6. Heimlich (4:40)
7. Noch ein Leben (5:14)
8. Sie sieht die Sonne (4:23)
9. Nie genug (5:44)
10. Der Mann am Fenster (4:25)
11. Alles wird gut (3:56)
12. In dich (4:10)
13. Kowalski IV (0:40)

Gesamtspieldauer: 56:03




„Seiltänzertraum“ heißt das bereits siebte Studioalbum der schwäbischen Band Pur aus Bietigheim-Bissingen in Baden-Württemberg. „Seiltänzertraum“ erschien am 1. August des Jahres 1993 und ist bis heute das zweiterfolgreichste Album der Band. Nur der Nachfolger „Abenteuerland“ verkaufte sich noch ein bisschen besser. Die Platte erschein auf dem Label Intercord Records und wurde bis heute über eineinhalb Millionen Mal verkauft.

Auf „Seiltänzertraum“ hört man Pop, der immer wieder in Richtung des Deutschen Schlagers driftet. Die E-Gitarre darf auch immer wieder mal ein kleines Solo spielen oder mal kurz aufheulen, um dem Ganzen auch einen etwas rockigeren Touch zu verleihen. Trotzdem bleibt das Pop, zumeist sehr unaufgeregt, ganz bestimmt auch melodiös, ohne dabei jedoch irgendwie hängen zu bleiben. Die Platte läuft so durch, perfekt auf Eingängigkeit getrimmt mit Texten, die zwischen den Bereichen „Fremdschämen“ und „Gelungen“ pendeln und die Themen „Liebe“, „Selbstverwirklichung“, „Sozialkritik“ und auch mal „Kirchenkritik“ abarbeiten.

Höhepunkte auf „Seiltänzertraum“ zu benennen fällt einigermaßen schwer, da die Lieder im Grunde genommen alle sehr ähnlich klingen und sehr erfolgreich auf die schnelle Eingängigkeit getrimmt wurden. Die Musik rast so durch und man fragt sich immer wieder, ob das noch das gleiche oder bereits das nächste Lied ist. Andersherum muss man allerdings auch feststellen, dass kein Titel nach unten ausbricht. Ein einmal erarbeiteter Standard wird auch nicht mehr unterboten.

Fazit: Die ideale Platte für alle, die gerne Radio hören, in denen Lieder in einer Dauerschleife angeordnet sind und die Moderatorinnen und Moderatoren am liebsten über ihre eigenen Witze lachen – und das bereits morgens um halb sechs Uhr. „Seiltänzertraum“ ist ein sehr anspruchsloses und im Grunde genommen auch belangloses Pop-Album geworden. Trotzdem enthält die Platte eingängige Musik. Ob diese auch unterhält, liegt ganz am Geschmack der Hörerin beziehungsweise des Hörers. Menschen die regelmäßig Platten kaufen werden dabei allerdings mit Sicherheit weniger zu „Seiltänzertraum“ greifen und diese Musik eher meiden. Drei Punkte.

Anspieltipps: Nie genug



Dienstag, 7. August 2018

The Flower Kings – Adam & Eve




The Flower Kings – Adam & Eve


Besetzung:

Tomas Bodin – keyboards
Hasse Bruniusson – percussion
Zoltan Csörsz – drums
Hasse Fröberg – vocals, guitars
Daniel Gildenlöw – vocals
Jonas Reingold – bass guitar
Roine Stolt – vocals, guitars, keyboards


Label: InsideOut Music


Erscheinungsdatum: 2004


Stil: Progressive Rock


Trackliste:

1. Love Supreme (19:43)
2. Cosmic Circus (3:12)
3. Babylon (2:34)
4. A Vampire’s View (8:48)
5. Days Gone By (1:14)
6. Adam & Eve (7:58)
7. Starlight Man (3:31)
8. Timelines (7:43)
9. Driver’s Seat (18:20)
10. The Blade Of Cain (5:03)

Gesamtspieldauer: 1:18:11



„Adam & Eve“ heißt das achte Studioalbum der schwedischen Progressive Rockband The Flower Kings. Das Album erschien am 3. August 2004 auf dem Plattenlabel InsideOut Music und ist gleichzeitig das einzige Album der Flower Kings auf dem Pain Of Salvation-Sänger Daniel Gildenlöw als hauptamtliches Bandmitglied geführt wird. Zudem ist es die vorerst letzte Platte mit Schlagzeuger Zoltan Csörsz, der erst später wieder, mit der Veröffentlichung von „The Sum Of No Evil“, festes Mitglied der Band wurde.

„Adam & Eve“ hat nicht den allerbesten Ruf bei Fans und Kritikern, es ist eher umstritten. Und ich reihe mich in die Liste derer ein, die mit dieser Scheibe deutlich weniger anzufangen verstehen, als mit manch anderer Platte der Schweden. Die Titel zünden bei mir einfach nicht, es bleibt nichts hängen und ich habe kein einziges Mal das Gefühl, doch mal genauer hinhören zu müssen. Dies liegt sicherlich zum einen daran, dass auf dieser Scheibe einfach Melodien fehlen, die sich in das Gehirn schleichen und dort verbleiben. Sicherlich gibt es die eine oder andere ganz nette Stelle auf „Adam & Eve“, die Betonung liegt dabei allerdings leider auf „Stelle“. Die einzelnen Stücke hallen nicht nach und spätestens mit dem Titelstück haben mich die Blumenkönige dann vollends verloren. Es wird ab diesem Punkt deutlich frickeliger und noch unmelodiöser. Hier grooven die Flower Kings zwar, aber wegen des Grooves höre ich persönlich keinen Progressive Rock, das können andere besser, deutlich besser. Diese Lieder fangen mich leider überhaupt nicht mehr ein und es bleibt auch nichts von diesen Stücken hängen.

In meinem Fall sind es gerade die kürzeren Lieder, die Höhepunkte und hörenswerte Einschübe auf „Adam & Eve“ darstellen. Dies wären die Nummern „Cosmic Circus“, „Babylon“ sowie „Days Gone By”. Alles drei Titel, die mit schönen Melodien ausgestattet sind und von daher auch wirken. Mit Abstrichen klingt „A Vampire’s View“ ganz nett, da der Vampir so nett und auch getragen und pathetisch spricht. Mit dem wiederholten Hören geht auch diese Nummer letztendlich dann sogar doch noch etwas ins Ohr.

Fazit: Ein eher durchschnittliches Album ist „Adam & Eve“, die achte Platte der Flower Kings geworden. Das liegt nicht daran, dass darauf mittelmäßige Musik zu hören wäre, sondern Lieder, die überzeugen – neben Stücken, in die man weit schwieriger hineinfindet und welche deutlich langweiliger und konstruierter klingen. Ein paar Höhepunkten stellt sich einiges an unzugänglicherem Material entgegen. Gerade die Longtracks des Albums sind es, die dieses Mal so gar nicht überzeugen können. Wohl ehesten ein Album für eingefleischte Fans. Sieben Punkte.

Anspieltipps: Cosmic Circus, Babylon, Days Gone By



Montag, 6. August 2018

Toto – Isolation




Toto – Isolation


Besetzung:

Fergie Frederiksen – lead vocals, backing vocals
Steve Lukather – guitars, backing vocals, lead vocals on “How Does It Feel“
David Paich – keyboards, backing vocals, lead vocals on “Stranger In Town“ and “Holyanna“, co-lead vocals on “Carmen“, orchestral arrangements on “How Does It Feel“ and “Change Of Heart“
Steve Porcaro – keyboards, electronic sounds
Mike Porcaro – bass
Jeff Porcaro – drums, percussion


Gastmusiker:

The London Symphony Orchestra – strings
James Newton Howard – orchestral arrangements on “How Does It Feel“ and “Change Of Heart“
Lenny Castro – percussion
Joe Porcaro – percussion
Mike Cotten – synthesizer on “Stranger In Town“
Chuck Findley – trumpet
Jerry Hey – trumpet, horn arrangements on “Lion“
Tom Scott – saxophone
Tom Kelly – backing vocal on “How Does It Feel“
Richard Page – backing vocal on “How Does It Feel“
Gene Morford – bass vocal on “Stranger in Town“
Bobby Kimball – backing vocals


Label: Columbia Records


Erscheinungsdatum: 1984


Stil: Pop, New Wave, Rock


Trackliste:

1. Carmen (3:25)
2. Lion (4:48)
3. Stranger In Town (4:49)
4. Angel Don't Cry (4:24)
5. How Does It Feel (3:51)
6. Endless (3:43)
7. Isolation (4:06)
8. Mr. Friendly (4:22)
9. Change Of Heart (4:11)
10. Holyanna (4:17)

Gesamtspieldauer: 42:01




„Isolation“ heißt das fünfte Studio-Album der US-amerikanischen Band Toto. Es erschien am 18. Oktober im Jahr 1984 und ist einmal mehr angefüllt mit den für Toto bekannten Sounds aus Rock, Pop und auch weiteren musikalischen Genres wie Disco, Soul oder sogar New Wave. Eine wichtige Änderung hatte es jedoch gegeben. Sänger Bobby Kimball war nicht mehr Teil von Toto, wurde während der Entstehung des Albums gefeuert und durch Fergie Frederiksen ersetzt. Ob aus musikalischen Gründen oder aufgrund seines Drogenkonsums lässt sich nicht zweifelsfrei klären, da darüber unterschiedliche Aussagen kursieren. Nichtsdestotrotz kehrte er später noch zweimal als Toto-Lead-Sänger zurück, zudem ist er auch noch auf „Isolation“ beim Hintergrundgesang zu hören.

„Isolation“ war nicht mehr ganz so erfolgreich wie der Vorgänger „Toto IV“, erreichte in den USA allerdings noch Gold-Status. Mit der Single-Auskopplung „Stranger In Town“ erreichte die Band überdies die höchste Platzierung eines Toto-Liedes in den Mainstream-Charts der USA. Die Lieder der Platte spielten auf späteren Konzerten der Band jedoch keine Rolle mehr. Dies liegt wohl daran, dass ein richtiger Hit dem Album fehlt und kein Lied über den Status des maximal Mittelmäßigen hinauskommt. Toto klingen wie viele andere US-amerikanische Bands der 80er Jahre, wie Boston, Chicago oder Journey. Findet man diese Bands langweilig, erhält man mit „Isolation“ von Toto exakt dasselbe.

Auf dem Album hört man Mainstream-08/15-Musik, die einmal mehr mit katastrophal schlechten Texten versehen wurde, welche schmalzig und schleimig von Herzschmerz oder aber erfüllter Liebe erzählen. Die Platte läuft von vorne bis hinten durch, ohne dabei auch nur den Hauch von Interessantem zu verströmen. Nichts überzeugt, nichts macht Lust auf mehr und auch gar nichts bleibt von diesen Liedern hängen. Kommerzielle Massenware, die größtenteils einfach schrecklich langweilt und belanglos ist.

Fazit: Es ist so eine Sache mit solch Bands wie Chicago, Boston, Journey oder eben Toto. Man mag sie oder man mag sie eben nicht. In meinen Ohren klingen allerdings Toto besonders und absolut langweilig und völlig uninteressant. Musik, die niemanden aufregt, andererseits jedoch über keinerlei Nachhaltigkeit verfügt. Die Aufreger sind einmal mehr die dahingeklatschten Texte, über die man einfach nur noch den Kopf schütteln kann. Wenn einem gar nichts mehr einfällt, dann singt man eben über die Liebe. Toto fiel gar nichts mehr ein. Vier Punkte.

Anspieltipps: Change Of Heart



Sonntag, 5. August 2018

Eros Ramazzotti – Cuori Agitati




Eros Ramazzotti – Cuori Agitati


Besetzung:

Eros Ramazzotti – Gesang


Gastmusiker:

Keine weiteren Angaben


Label: BMG


Erscheinungsdatum: 1985


Stil: Pop


Trackliste:

1. Cuori Agitati (3:47)
2. Respiro Nel Blu (3:40)
3. Buongiorno Bambina (4:15)
4. Ora (3:48)
5. Volare Navigare Camminare (3:50)
6. Una Storia Importante (4:11)
7. Quando L'Amore (4:02)
8. Dritto Per Quell'Unica Via(3:57)
9. Libertà Libertà (3:52)
10. Terra Promessa (3:44)

Gesamtspieldauer: 39:09




„Cuori Agitati“, was auf Deutsch so viel wie „Erschütterte Herzen“ bedeutet, nannte der italienische Sänger Eros Ramazzotti sein erstes Studio-Album. Dieses erschien am 31. Januar im Jahr 1985 auf dem Plattenlabel Bertelsmann Music Group, kurz BMG. Darauf hört man ziemlich simplen und belanglosen Schmuse-Pop, bei dem die Musik nicht nur wegen des eingesetzten Schlagzeug-Computers langweilt.

„Cuori Agitati“ ist angefüllt mit langweiligem Pop, der im Grunde genommen eher an den Deutschen Schlager mit italienischer Sprache erinnert. Ins Ohr geht da nichts, alles klingt nach sanftem Gesäusel. Dabei ist die Musik absolut austauschbar. Keines der Lieder setzt sich fest, die Platte läuft durch und nichts darauf blieb auch nur ansatzweise hängen. Das wiederum liegt daran, dass die Lieder absolut langweilig und eben belanglos klingen.

Das große Manko an „Cuori Agitati“ ist zudem, dass sich alles, auch wenn man dem Italienischen nicht mächtig ist, nach Schmalz anhört. Liebesgeflüster an jeder Stelle, ohne dabei etwas anderes als „Amore“ verstehen zu müssen. Die Verbindung von transportierter Stimmung und entsprechender Musik macht einfach keinen Spaß.

Fazit: Wahrscheinlich ist diese Scheibe etwas für Schlager-Fans. Der Text spielt bei Eros Ramazzotti sowieso keine Rolle, denn es dreht sich alles um das Thema der Liebe. Leider klingt allerdings auch die Musik unfassbar belanglos, sodass man seine Zeit mit viel besserer Musik füllen kann. Drei Punkte.

Anspieltipps: Terra Promessa



Samstag, 4. August 2018

The Yardbirds – Little Games




The Yardbirds – Little Games


Besetzung:

Keith Relf – vocals, harmonica, percussion
Jimmy Page – guitars
Chris Dreja – bass guitar on all songs except where indicated, backing vocals
Jim McCarty – drums, percussion, backing vocals


Gastmusiker:

Clem Cattini – drums on “Ten Little Indians” and “Goodnight Sweet Josephine”
Bobby Gregg – drums on “Little Games”
Nicky Hopkins – keyboards on “Goodnight Sweet Josephine”
John Paul Jones – bass guitar on “Goodnight Sweet Josephine” and “No Excess Baggage”, bass and cello arrangement on “Little Games”, bass and orchestral arrangement on “Ten Little Indians”
Chris Karan – tabla on “White Summer”
Joe Macho – bass on “Ha Ha Said the Clown”
Rick Nielsen – organ on “Ha Ha Said the Clown”
Ian Stewart – piano on “Drinking Muddy Water”
Dougie Wright – drums on “Little Games”
Unidentified – oboe on “White Summer”


Label: Parlophone


Erscheinungsdatum: 1967


Stil: Psychedelic Rock


Trackliste:

1. Little Games (2:28)
2. Smile On Me (3:16)
3. White Summer (3:56)
4. Tinker, Tailor, Soldier, Sailor (2:49)
5. Glimpses (4:24)
6. Drinking Muddy Water (2:53)
7. No Excess Baggage (2:32)
8. Stealing Stealing (2:24)
9. Only The Black Rose (2:52)
10. Little Soldier Boy (2:39)

Gesamtspieldauer: 30:17




„Little Games“ heißt das fünfte Studioalbum der englischen Psychedelic Rock Band The Yardbirds. Die Platte erschien im Jahr 1967 und sollte bis zum Jahr 2003 auch die letzte Studio-Veröffentlichung der Band bleiben. Nach „Little Games“ war erst mal Schluss mit den Yardbirds und Keith Relf sollte bald die Progressive Rock Formation Renaissance gründen, Jimmy Page die Band Led Zeppelin. Wenn man bedenkt, was für bahnbrechende Musik diese Musiker noch veröffentlichen würden, so fällt die Betrachtung von „Little Games“ umso ernüchternder aus.

Auf dem Album hört man hauptsächlich 60ies Pop, etwas rockig angehaucht. Die Lieder gehen dabei weder ins Ohr noch wissen sie sonst irgendwie zu überzeugen. Sehr viel mehr klingt die Scheibe langweilig und fast schon belanglos. Warum die Yardbirds unter dem Label „Psychedelic Rock“ eingruppiert werden, erschließt sich einem beim Anhören von „Little Games“ auch in kaum einem Takt oder Akkord. Die sanften, diesbezüglichen Annäherungen sind rar gesät und klingen dabei alles andere als innovativ. Die Platte rauscht durch, ohne Spuren zu hinterlassen – auch noch nicht nach mehreren Durchläufen.

Selbst das Ausmachen und Benennen von Höhepunkten fällt auf der Scheibe schwer. Um dem doch zumindest etwas Rechnung zu tragen, seien hier der Opener und gleichzeitig das Titellied „Little Games“ erwähnt. Dann die ganz nette Instrumentalnummer „White Summer“. Das rockige und etwas indisch angehauchte Lied „Glimpses“ sowie das nach Sehnsucht klingende „Only The Black Rose“. Diese Titel mögen auf diesem Album Höhepunkte sein, würden auf anderen Scheiben jedoch unter „ferner liefen“ firmieren.

Fazit: Vor allen Dingen 60ies Pop bekommt man auf „Little Games“ von den Yardbirds geboten. Zu allermeist ist die Musik der Band eher langweilig denn begeisternd. Jimmy Page und Keith Relf sind an der Scheibe beteiligt, schaffen es jedoch nicht, ihre in der Zukunft vorhandenen wunderschönen Ideen schon auf diesem Album umzusetzen. Psychedelisch klingt hier nicht viel, doch das Albumcover ist schön farbenfroh gehalten. Das war es dann aber auch schon. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Little Games, White Summer, Glimpses, Only The Black Rose



Freitag, 3. August 2018

Joshua Kadison – Painted Desert Serenade




Joshua Kadison – Painted Desert Serenade


Besetzung:

Joshua Kadison – piano, lead vocals


Gastmusiker:

Mark Cresswell – guitar
Tim Pierce – guitar
Tim Renwick – guitar
Dave "Clem" Clempson – acoustic, electric & twelve-string guitars, mandolin
Paul Jones – harmonica
Phil Parlapiano – accordion
Rod Argent – keyboards & hammond organ, backing vocals
Jeffrey "CJ" Vanston – hammond organ
John Giblin – bass guitar
Chris Laurence – bass guitar
John Pierce – bass guitar
Denny Fongheiser – drums
Ian Thomas – drums
Neal Wilkinson – drums
Martin Ditcham – percussion
Frank Ricotti – congas & percussion
Peter Van Hooke – piano, drums, percussion
Mark Berrow – violin
Ben Cruft – violin
Roger Garland – violin
Wilfred Gibson – violin
Roy Gillard – violin
Tim Good – violin
Rita Manning – violin
Peter Oxer – violin
Bill Penham – violin
Barry Wilde – violin
David Woodcock – violin
Gavyn Wright – violin
Stephen Tees – viola
Robert Smissen – viola
George Robertson – viola
Andrew Parker – viola
Susie Hansen – viola
Paul Kegg – cello
Ben Kennard – cello
Helen Liebmann – cello
Roger Smith – cello
Frank Morgan, Richard Morgan: oboe
Rosemary Butler – backing vocals
Gene Miller – backing vocals
Tessa Niles – backing vocals
Sherwood Ball – choir & chorus vocals
Adele Bertei – choir & chorus vocals
Carmen Carter – choir & chorus vocals
Lance Ellington – choir & chorus vocals
Kathy Hazzard – choir & chorus vocals
David Lasley – choir & chorus vocals
Valerie Mayo – choir & chorus vocals
Arnold McCuller – choir & chorus vocals
Joseph Powell – choir & chorus vocals
Ian Shaw – choir & chorus vocals
Helen Terry – choir & chorus vocals
Ruby Turner – choir & chorus vocals
Carmen Twillie – choir & chorus vocals
Fred White – choir & chorus vocals


Label: Capitol Records


Erscheinungsdatum: 1993


Stil: Soft Rock


Trackliste:

1. Jessie (5:19)
2. Painted Desert Serenade (2:56)
3. Beau’s All Night Radio Love Line (4:26)
4. Invisible Man (4:58)
5. Mama’s Arms (3:00)
6. Beautiful In My Eyes (4:09)
7. Picture Postcards from LA (4:34)
8. When A Woman Cries (3:31)
9. Georgia Rain (4:03)

Gesamtspieldauer: 36:59




„Painted Desert Serenade“ heißt das Debut-Album des US-amerikanischen Sängers und Pianisten Joshua Kadison. Veröffentlicht wurde die Scheibe am 18. Mai 1993 auf dem Plattenlabel SBK Records, einer Tochter der Capitol Records, die ihrerseits Teil der Universal Music Group ist, welche schließlich zum größten französischen Medienkonzern Vivendi gehört. Zwei Singles wurden aus „Painted Desert Serenade“ ausgekoppelt. „Jessie“ und „Beautiful In My Eyes“ heißen diese, wobei der Titel „Jessie“ wohl auch das bekannteste Lied des Joshua Kadison darstellt. Die letzte Veröffentlichung eines Studio-Albums des US-amerikanischen Musikers erfolgte im Jahr 2006.

Ein wenig erinnert die Musik von Joshua Kadison an jede des Billy Joel, ohne allerdings dessen Eingängigkeit und Melodiösität zu erreichen. Zum einen liegt diese musikalische Nähe an der Instrumentierung der Lieder mit sehr viel Piano, zum anderen sicher auch an der Stimme des Joshua Kadison, die durchaus leicht an jene des Billy Joel erinnert. Die Lieder auf „Painted Desert Serenade“ klingen poppig, immer sanft und manchmal auch etwas getragener. Fröhlichkeit kommt hier beim Hören der einzelnen Stücke eher nicht auf, vielmehr transportiert Joshua Kadison mit seinen Titeln das Gefühl der Nachdenklichkeit bis hin zur Melancholie.

Die Lieder klingen in ihren in Moll gehaltenen Strukturen ganz nett, ohne dabei jedoch allzu sehr zu überzeugen. Auch klingt das alles sehr ähnlich, ein gewisser Wiedererkennungswert der einzelnen Titel fehlt hier leider völlig. Trotz dieser Sanftheit und auch vorhandenen Intensität schafft man es kaum, tiefer in diese Musik einzutauchen, dazu sind die einzelnen Melodien einfach nicht einprägsam oder aber spannend genug. Höhepunkte des Albums sind der bekannteste Titel „Jessie“ sowie das wahrlich getragene und bereits etwas zu süßliche Nummer „Mama’s Arms“. Viel Unterschied besteht der Ehrlichkeit halber jedoch auch nicht zu den restlichen sieben Titeln, sie ähneln sich sehr.

Fazit: Eine sanfte und getragene, sehr Piano-dominierte Scheibe hat Joshua Kadison mit seinem Debut-Album „Painted Desert Serenade“ vorgelegt. Allzu interessant ist das alles jedoch leider nicht, obwohl die Musik wahrlich nicht „schmerzt“. Die ganz großen, einprägsamen Melodien oder auch Ideen, die hat Joshua Kadison leider nicht gefunden, sodass die Platte mehr oder weniger durchläuft, ohne dabei irgendwelche Aufmerksamkeit zu erregen. Es gibt Schlimmeres, musikalisch gesehen, jedoch auch viel, viel bessere Musik. Sechs Punkte.

Anspieltipps: Jessie



Donnerstag, 2. August 2018

Regina Spektor – Begin To Hope




Regina Spektor – Begin To Hope


Besetzung:

Regina Spektor – piano, vocals, guitar, percussion


Gastmusiker:

Nick Valensi – guitar on “Better”
David Kahne – bass on “Better”
Zhao Gang – erhu on “Field Below”
Ralph U. Williams – saxophone on “Lady”
Shawn Pelton – drums on “Fidelity”, “Better”, “On The Radio”, “Hotel Song”, “Après Moi” & “That Time”


Label: Sire Records


Erscheinungsdatum: 2006


Stil: Independent Pop


Trackliste:

1. Fidelity (3:47)
2. Better (3:22)
3. Samson (3:11)
4. On The Radio (3:22)
5. Field Below (5:18)
6. Hotel Song (3:29)
7. Après Moi (5:08)
8. 20 Years Of Snow (3:31)
9. That Time (2:39)
10. Edit (4:53)
11. Lady (4:45)
12. Summer In The City (3:50)

Gesamtspieldauer: 47:20



„Begin To Hope“ heißt das vierte Studioalbum der amerikanischen Singer-Songwriterin Regina Spektor. Es wurde am 13. Juni 2006 auf dem Plattenlabel Sire Records veröffentlicht. Das Album debütierte in den USA auf Platz 70 der Billboard 200 und kletterte nicht zuletzt aufgrund der Popularität der Single „Fidelity“ bis auf Platz 20 der Charts. Das Rolling Stone Magazine erwähnt „Begin To Hope“ als das 21. beste Album des Jahres 2006.

Zu hören gibt es auf „Begin To Hope“ einmal mehr eine zumeist sanfte Mischung aus Piano-dominierten Titeln, zu denen Regina Spektor ihren abwechslungsreichen Gesang hinzusteuert. Nur selten klingt es dabei etwas rockiger, wie beim Titel „Better“. Der Großteil der Stücke ist ruhig und sanft gehalten, von einer gewissen Melancholie bis Nachdenklichkeit getragen. Kleinere musikalische Experimente, wie sie noch auf dem Vorgängeralbum „Soviet Kitsch“ zu hören waren, fehlen dieses Mal völlig. Alle Stücke klingen eingängig und gehen ins Ohr. Auch wenn kein einzelner Titel sehr weit oder besonders heraussticht, so ist es das Gesamthörerlebnis, welches hier überzeugt und am Abend einen Tag entspannt ausklingen lässt.

Die Höhepunkte auf „Begin To Hope“ heißen „Fidelity“, „On The Radio“ und „Après Moi“. Erstgenannter Titel ist gleichzeitig mit eines der bekanntesten Stücke der gebürtigen Russin, verfügt über eine Melodie mit Wiedererkennungswert und geht ins Ohr. Das gilt ebenfalls für die Nummer „On The Radio“. „Après Moi“ singt Regina Spektor zum Teil in Russisch ein und dieses Lied hinterlässt den längsten und nachhallendsten Eindruck. Das Highlight auf dem Album, welches insgesamt sehr ausgewogen klingt und keinerlei Ausfälle aufweist.

Fazit: Eine schönes und entspanntes Pop-Album ist „Begin To Hope“ von Regina Spektor geworden. Zumeist sanfte Klänge sind darauf zu hören, welche schnell ins Ohr gehen. Alle Lieder sind sehr melodisch gehalten und gehen ins Ohr. Dazu gibt es ein paar Höhepunkte und keinen Titel, der überhaupt nicht wirkt. Eine Platte zum Entspannen und Herunterkommen. Neun Punkte.

Anspieltipps: Fidelity, On The Radio, Après Moi